Wahrnehmung

Wir alle haben eine Wahrnehmung.
Warum wird sie so wenig benutzt?

Warum nutzen so wenige Menschen dieses wunderbare Werkzeug zur Achtsamkeit? Jeder hat es.

Viele Menschen haben in dieser hektischen und stressgeplagten Zeit den Bezug zu sich selbst verloren. Eigene Empfindungen sowie Botschaften des Körpers werden oft durch Ignoranz beantwortet. Geraten Menschen dann in eine Stressspirale und sind den Anforderungen des täglichen Lebens nicht mehr gewachsen, wird es höchste Zeit, wieder eine Beziehung zu ihren Gefühlen herzustellen. Hier gibt es nur einen Weg: eine erhöhte Aufmerksamkeit aller momentanen Körpersignale sowie eine Wachheit gegenüber der Umwelt.

Diese Achtsamkeit basiert auf einer Jahrtausende alten Tradition und ist im Taoismus verwurzelt. Vor circa 5000 Jahren fanden Chinesen bei der Erforschung des Lebens heraus, dass alles in ständigem Wandel und Bewegung ist. Hier lassen sich zwei Grundsäulen erkennen, die Wandel und Bewegung steuern, ausgleichen und aufrecht erhalten: Yin und Yang. Wir finden diese Polarität in der Natur, den Gefühlen, bei Stimmungen und vielen anderen Situationen. Aus diesem Gegensatz entwickelten sich natürliche Regulationen.

Beispielsweise war das Leben im alten China über Jahrtausende von dem Bestreben getragen, mit allen natürlichen Gegebenheiten und Veränderungen zu leben. Altbewährte, chinesische Bewegungs- und Atemtherapien verhalfen trotz vieler Anforderungen des Lebens tatsächlich zur inneren Harmonie, Ruhe und Gelassenheit. Ebenso unterstützten sie die emotionale Kondition und ermöglicht so die Fähigkeit, auch die Gefühle und Bedürfnisse anderer Menschen wahrzunehmen, eine Einladung zur Empathie!

Nehmen auch Sie sich wieder einmal die Zeit, achtsam sich selbst zu begegnen und der Entschleunigung Raum zu lassen.