Der klare Blick in der Krise

Unsere neue Reihe „Salon-Gedanken zur Corona-Krise“

Angst – ein großer Stressfaktor und ein hilfreicher Begleiter!

„Wo die Angst ist, da ist der Weg“

Angst gehört zu den Urphänomenen des Menschseins. Jeder Mensch hat sie schon einmal erfahren und jeder kennt das Gefühl, wenn der Körper in eine unbehagliche Spannung gerät. Das Herz beginnt zu rasen, der Atem stockt, man ist wie gelähmt.

Dies sind ganz natürliche Symptome, die uns zum schnellen Handeln auffordern. Denken Sie dabei an die Kampf- und Fluchtreaktionen. Angst bringt uns aus einem relativ entspannten Zustand der gewohnten Bahnen in einen Zustand der Erregung, bereit, gegen die Gefahr oder Ungewissheit zu kämpfen oder vor ihr zu fliehen.

Den Menschen jedoch, die subjektiv unter ständigen Ängsten leiden, droht objektiv keine unmittelbare, physische Gefahr. Sie erzeugen diese Angst unbewusst selbst, und zwar durch ihre Vorstellungskraft. Wenn z.B. ihre Sorgen und Ängste um die Zukunft übermächtig werden, entstehen Ängste, die sogar in chronische, bzw. krankhafte Angstzustände ausarten können.

Meist sind es hier Verlustängste. Diese Menschen haben Angst, dass sie etwas verlieren oder dass ihnen etwas genommen wird, abhanden kommt: die Existenz, der Arbeitsplatz, das Leben, die Gesundheit, einen nahestehenden Menschen, das Geld, der Ruf, das Ansehen, die Macht oder der Einfluss.

Wird man sich den eigenen Ängsten bewusst, verdrängt sie nicht, sondern nimmt sie als das wahr, was sie wirklich sind, dann sind sie eine große Chance zur Weiterentwicklung. Geht man ganz bewusst durch die Angst hindurch, kann sie sogar ein guter Freund werden.

Sie wissen es bestimmt genauso gut wie wir, dass Angst eine unserer Basisemotionen ist und sie zu unserem Leben gehört. Viele Menschen fürchten sich vor unbekannten Situationen, vor Veränderungen, Prüfungen, Autoritäten, usw. oder davor, schwierigen Anforderungen oder Herausforderungen nicht gerecht zu werden und zu versagen.

Wenn Ängste sich wie eine schwere Last anfühlen, erzeugen sie Spannungen, die unbedingt abgebaut werden müssen. Tut man das nicht, äußern sich diese in Aggressionen, Wut, Hass, Dominanz oder körperlichen Symptomen wie z.B. physisches und psychisches Unbehagen, Magenprobleme, Bluthochdruck, u.v.m. Hier an diesem Punkt wird man zum Nachdenken und Handeln aufgefordert, damit diese Symptome schnellstens abgebaut werden können.

Fast jeder Mensch war bisher durch berufliche Überforderung, Zeitdruck und Konkurrenzkampf sehr belastet, Aufreibend und hektisch erlebt er den Berufsalltag, was sich auch ins Privatleben überträgt. Das wird jetzt durch diese aktuelle Krise und den damit verbundenen Problemen auf eine neue Weise weiter angetrieben. Dieser toxische Stress nimmt Freude an der Arbeit und animiert nicht zu Herausforderungen und zu Kreativität. Im Gegenteil, diese Angst lähmt! Das gilt auch und gerade in Krisen.

Was ist hier zu tun, um trotz der besonders herausfordernden, schwierigen Corona-Situation das Leben wieder in einem positiven Licht wahrzunehmen?

Wir geben keine Ratschläge über gewisse Abläufe im (Unternehmens-)Alltag, aber einige Gedanken möchten wir trotzdem gerne loswerden:

Es ist sicher nicht unbekannt, dass in sehr vielen Unternehmen, Einrichtungen und in persönlichen Lebensbereichen die Angst gerade sehr präsent ist, eine negative Qualität der Angst, die das ganze interne Klima belasten kann.

Doch so schlimm es auch sein und so banal es vielleicht klingen mag, „wo die Angst ist, ist der Weg“. Hier sind jetzt allein neue Sichtweisen und Einstellungsänderungen gefragt. Erst daraus resultieren wieder neue Perspektiven und Möglichkeiten.

Was ist zu tun? Es ist ein erster, achtsamer Schritt notwendig. Stellen Sie sich der Angst und gehen Sie auf sie zu! Wenn ein Mensch der Angst ins Gesicht schaut und dabei aktiv handelt, erlangt er die Kontrolle über dieses emotionale Gefühl und sie wird sich so auflösen. Es bleibt dabei nicht aus, dass sich das oft verloren gegangene Selbstvertrauen wiederfindet.

Der leistungsbezogene Alltag und auch die Krise selbst erfordern unsere ganze Energie. Sie fordert aber auch zugleich auf, mit ihr hauszuhalten, um ständige Überforderungen zu vermeiden. Sorgen Sie daher dafür, dass Sie sich mit Ihrer Angst auseinandersetzen, denn angestaut richtet sie langfristig große Schäden an.

Denken Sie immer daran: Nur was Sie kennen, können Sie verändern!

Wir wünschen Ihnen dabei die Energie, dass Sie erkennen, dass der richtige Umgang mit der Angst Sie in bedrohlichen Situationen schützen kann. Sie kann aber auch ein Freund und Begleiter Ihres Lebens sein.

Wir freuen uns, wenn Sie in der nächsten Woche unser zweites Thema interessiert:

Die Sprache des Herzens – eine starke Kraft!

Das Know-how, das wir jetzt in dieser Krise und für die Zukunft als Know-how so sehr brauchen, ist ein ganz neues Verständnis von Emotionen!

Offene Gesellschaft

Hinweis: Vor unserem Haus ist derzeit eine Baustelle. Bitte entlang der Bayereuther Straße irgendwo parken, bzw. auf dem Gelände der benachbarten Schule (Wochenende frei). Andernfalls finden sich im Ort oder in der Nähe des Rathauses Möglichkeiten… maximal 5 min. Gehzeit!

Am 15. Juni findet die bundesweite Initiative „Tag der offenen Gesellschaft“ statt, und wir machen mit:

„Zu Tisch, Deutschland!“

Ein ganzes Land feiert die Freiheit, Offenheit, Vielfalt und Freundschaft. Am Tag der offenen Gesellschaft kommen zeitgleich überall Menschen zusammen, stellen Tische und Stühle raus und setzen somit ein großes Zeichen für die offene Gesellschaft. Nähere Infos: https://www.tdog19.de

Unser Programm an diesem Tag:

Respektvolle, wertfreie Gespräche im Garten!

Jeder hat Geschichten! Mit Kopf und Herz mal wieder miteinander reden, das wäre eine gute Alternative zum beschleunigten Leben.

Ein Sommerabend mit Harmonie, Herzlichkeit, Gemeinsam-Sein. 

Wir wollen Brücken bauen für mehr gesellschaftlichen und persönlichen Austausch.

Entdecken Sie mit uns eine uralte, wohltuende Kultur des Miteinanders, die zum Erzählen, Zuhören und Nachdenken anregt. In einem schönen Ambiente unter schattigen Bäumen laden wir jeden Interessierten herzlich ein zu angenehmen, lockeren Gesprächen zu zeitgemäßen Themen der Gesellschaft sowie des persönlichen und beruflichen Lebens. Bei Bedarf haben wir auch einen „Themen-Korb“ voller interessanter Anregungen. Wir bieten gute Stimmung, Herzlichkeit und Humor und freuen uns auf interessante Begegnungen.

Abends sitzen wir ab 18 Uhr zusammen und genießen miteinander die Leckereien, die jeder nach seinen Möglichkeiten mitbringt. Getränke und kalte Snacks tragen wir selbstverständlich auch dazu bei.

Wir freuen uns auf Sie/Euch!

Salongespräch

Unser offenes Salongespräch am 28. April:

„Digitalisierung – Was gibt sie uns, was nimmt sie uns, und wo bleiben Sprache und Mensch?“

Digitale Abstinenz – geht das noch?

Neben all den Bereichen der Digitalisierung: Ist es wirklich zukunftsträchtig, wenn sämtliche Kommunikationskanäle, wie z.B. social media, via Smartphone, Computer, usw. ständig unsere persönliche Bereitschaft einfordern? Wohin führt das, wenn sich langfristig unsere Verständigung immer mehr auf eine oberflächliche, oft einseitige Kurzsprache, bzw. Symbolsprache reduziert – ohne die Wahrnehmung eines echtes „Gegenübers“? Was macht das mit uns?

Gibt es auch „Ausschaltknöpfe“, die uns wieder zur Ruhe kommen lassen, damit unsere natürlichen Ressourcen, unsere Wahrnehmung und Wachheit wieder aktiviert werden können?

Diesen und anderen, spannenden Fragen wollen wir gemeinsam mit Ihnen „analog“ auf den Grund gehen!

Wir freuen uns auf Sie und Ihr Interesse!

Info:

Das Salongespräch kommt ab 6 Personen zustande. Wegen Platzreservierung ist die rechtzeitige Anmeldung über unser Kontaktformular: https://wiesent-salon.de/kontaktbis spätestens zum 07.04.2019 unbedingt erforderlich.

Eintritt 10,-€ (inkl. Kaffee, Kuchen und Getränke)

Gesprächskultur 2

Wie unterstützt Gesprächskultur Führung, Orientierung und Leistung?

Jeder Mensch in unserer Gesellschaft, sowohl im beruflichen als auch persönlichen Leben, will ein Teil eines „Großen Ganzen“ sein.

Er will für erbrachte Leistung anerkannt, respektiert und als Mensch wahrgenommen werden. Durch eine positive Gesprächskultur finden wir die Grundlage dazu. Wie aber entstehen speziell in Unternehmen Leistung und Motivation tatsächlich?

Wir sind der Meinung, dass gemeinsame Ziele und gegenseitige, authentische Wertschätzung die beste Basis für Orientierung und Leistungsbereitschaft sind. Eine realistische Zielsetzung definiert nun einmal eine klare und ethische Zwecksetzung eines Unternehmens. So verstanden, dass „Corporate Identity“ funktioniert, also die Identität klar und eindeutig ist und nach außen positive Wirkung zeigt.

Orientierung findet durch gemeinsame Handlungen und Strategien statt. Auch zum Wohle der Mitarbeiter bewirkt eine echte Identifikation aller Beteiligten mit den Zielen eine lukrative Teamarbeit.

Um ein Teil eines „Großen Ganzen“ zu werden, ist eine offene Gesprächskultur wesentlich. Hier werden gemeinsame Strategien, empathisches Verständnis, Anerkennung, Geduld und Vertrauen überhaupt erst möglich.

Die Kernaufgabe eines Unternehmens wird also in Zukunft grundsätzlich immer mehr darin bestehen, sich vom „Ich“ zum „Du“ und somit zum „Wir“ zu bewegen. Unternehmenskultur ist eben auch Beziehungskultur.

Kommunikation und Gesprächskultur dienen nicht nur virtuellen, oberflächlichen und effizienten Begegnungen, die uns strategisch weiter bringen, sondern auch echten Begegnungen miteinander auf Augenhöhe. Die beste Rendite daraus wäre das wunderbare Gefühl, einmal wieder als Mensch wahrgenommen zu werden.

Gesprächskultur 1

„Das gute Gespräch im Unternehmen“

Ein stabiles Fundament im Sinne der besseren, zwischenmenschlichen Verständigung

Der kostbarste Rohstoff zwischen den Menschen, im Unternehmen und persönlichen Lebensbereich, ist die Sprache. Wir verschwenden diesen Rohstoff Tag für Tag und vergessen dabei, dass sich hier für uns ein Energiefeld öffnen könnte, in dem sich das Potenzial von Intelligenz und Emotion verbindet.

Jeder Mensch, egal ob als Kunde, Führungskraft, Mitarbeiter oder Privatperson, erlebt meist seinen persönlichen Wert über die Sprache, mit der Andere ihn würdigen. Hier können Worte sehr verletzen aber auch aufbauen. Wesentlich ist hier, das Gespräch immer wieder aufrecht zu erhalten, bis ein Gesprächspartner spürt, dass man in jedem Bereich nach Lösungen sucht. Für beide bedeutet das ein echter Gewinn.

In diesen Gesprächen gibt es keine Verlierer. Zum Prinzip des beiderseitigen Gewinnens gehört immer das Bestreben in erster Linie zu verstehen und erst in zweiter Linie verstanden zu werden. Gesprächskultur bzw. das gute Gespräch hat in unserer Gesellschaft erhebliche Flügel bekommen. Sie sind einfach verschwunden. Trotzdem lässt sich ein „alte“ Kultur nicht verleugnen, sie verbindet auch heute noch immer die sozialen Kontakte in Familie, Unternehmen, Freundschaft sowie in der ganzen Gesellschaft.

Was aber sind die Grundvoraussetzungen für ein gutes Gespräch?

Unsere Erfahrung der vergangenen acht Jahre Salonkultur sagt, dass man einem Gegenüber vertrauen und dabei offen reden kann. Wesentlich ist hier, dass man sich gegenseitig gut zuhört, also sich empathisch verhält und offen und ehrlich ist. Eine gute Atmosphäre der Umgebung sowie die Einladung zu einer Tasse Kaffee inspiriert enorm.

Nach dem Motto „zuhören und nachdenklich werden“ entwickelt sich eine Gesprächskultur von ganz alleine, die von Vertrauen, Respekt und Akzeptanz positiv unterstützt wird. Hier kann eine wunderbare Basis des Miteinanders entstehen.

Wie aber stehen Menschen in unserer Gesellschaft zur Digitalisierung?

Können sie sich mit dieser Entwicklung anfreunden oder löst sie Unbehagen aus?

Wahrscheinlich müssen wir alle uns immer mehr auf einer rationalen, praktischen Art und Weise bewegen und anpassen, wobei aber unsere emotionalen Bedürfnisse nicht wegrationalisiert werden dürfen. Also gehen wir in die Offensive und suchen den Austausch mit den Menschen, die an Kommunikation, Kontakten und guten Gesprächen interessiert sind.

Die größte Herausforderung unserer Zeit besteht wohl darin, zwischen dem ganz normalen Leben und den digitalen Veränderungen noch eine ganz persönliche Ebene für sich selbst zu finden. Vielleicht wird uns gerade dieser digitale Wandel dabei helfen, wieder zurück zu den Grundlagen des Miteinanders und zu einer gepflegten Gesprächskultur zu kommen.

Ein gutes Gespräch fordert viel Einsatz, kann aber etwas „Wunderbares“ und „Fruchtbares“ sein, bei dem der Mensch, aber auch das Unternehmen, sehr viel mehr gewinnt als verliert!

Unser Thema in der nächsten Woche:

„Wie unterstützt Gesprächskultur Führung, Orientierung und Leistung?“

Empathie

„Empathie – Die Kunst des Zuhörens und Einfühlens“

Eine uns angeborene Fähigkeit, in die Emotionswelt eines Anderen einzutauchen, seine Gefühle und Empfindungen wahrzunehmen und ihm mit Wertschätzung zu begegnen.

Daraus ergibt sich eine wohltuende Empfindung, einen anderen Menschen nicht alleine zu lassen und ihn von Gefühlsblockaden zu befreien. Wir alle besitzen dazu eine „eingebaute“ Sensibilität für Zwischentöne, um die Stimmungen und körpersprachlichen Signale eines Gegenübers zu erkennen.

Die Kommunikationsforschung sagt, dass jede verbale Botschaft eines Menschen immer mit nonverbalen Mitteilungen im Verhältnis von 10% Sprache und 90% sprachloser Botschaften liegt.

Da jedes Verhalten in einer zwischenmenschlichen Situation einen Mitteilungscharakter hat, ist es daher unmöglich, nicht zu kommunizieren. Also ist auch Mimik und Gestik, bzw. Körpersprache ein Teil der Kommunikation.

Wenn wir die Botschaften eines anderen Menschen verstehen, steigern wir dabei ganz automatisch auch unsere eigene, emotionale Kondition. Empathie ist die Grundlage für Überzeugungsprozesse im persönlichen Bereich, im Beruf, im Verkaufsgespräch sowie zwischen Führungspersönlichkeiten und Mitarbeitern.

Leider verlaufen Gespräche im Unternehmen meist ohne Empathie, nur sachlich und ohne Emotion ab. Warum ist das so?

Wir meinen, das Gefühle eine anregendere Qualität besitzen als Gedanken. Genau das mag Führungskräfte davon abhalten, die Ebene der Empathie zu betreten. Gedanken hat man ja für sich alleine, man teilt sie nur dann mit anderen Menschen, wenn man es selber will. Gefühle dagegen verraten mehr über mich selbst und genau das soll ja vermieden werden. Leider eine Waffe gegen das Vertrauen.

Wer für seinen Gesprächspartner Wachheit und Aufmerksamkeit entwickelt, erlangt sehr schnell dessen Vertrauensbereitschaft. So und wirklich nur so kann sich eine Keimzelle für soziale Kompetenz bilden, die allen Gesprächspartnern ein Gefühl des Vertrautseins vermittelt.

Das Geheimnis erfolgreicher Führung, ebenso auch der Umgang miteinander im persönlichen Lebensbereich, kann erfolgreich gelingen, wenn die Gedanken- und Gefühlswelt ineinander greifen, sozusagen ein Gleichgewicht zwischen IQ und EQ erreicht wird.

Wenn wir Botschaften verstehen, Gefühle teilen, mit unserem Gesprächspartner mitgehen, ihm zuhören, einmal selber innehalten und nachdenken ohne zu urteilen, eine Sensibilität entwickeln für die Bedürfnisse des Anderen, sich hineindenken und hineinfühlen – das ist für uns Empathie!

Hieraus entwickelt sich die eigene Charakterstärke, die man für sich selbst in der Gesellschaft sowie auch in Führungspositionen der heutigen Zeit so dringend braucht.

Unser Thema in der nächsten Woche:

„Emotionalisierung – Die Sprache des Herzens, eine starke Kraft“

Charismatisch

Charismatisch faszinieren und führen!

Die Welt ist ein große Bühne und wir Menschen sind die Schauspieler. Wie wir uns darstellen und wahrgenommen werden, macht unsere Persönlichkeit aus. Unsere Wirkung auf Andere bestimmen wir nicht selbst. Ob wir es wollen oder nicht, aber wie, das entscheiden die Anderen.

Ein Wirkung und Ausstrahlung haben wir immer. Man kann nicht nicht wirken. Alleine unsere Körpersprache spricht und sagt etwas über uns aus. Charisma ist also ein gewichtiger Baustein der menschlichen Kommunikation. Wenn wir uns im beruflichen und persönlichen Leben eine Position erwerben wollen, bei der man etwas zu sagen hat und auch will, benötigen wir auch heute noch eine Eintrittskarte in die Gesellschaft.

Um Charisma entstehen zu lassen, brauchen wir Freiräume, um unsere Chancen und Möglichkeiten zu erkennen, unsere vorhandenen Ressourcen und Energien einsetzen zu können. Besonders zu betonen wäre hier, dass Erfahrungen und Gewohnheiten mit zur Entwicklung unserer Persönlichkeit beitragen und somit auch zu dem, was wir ausstrahlen.

Charisma entsteht auch durch die Chancen, aus sich herausgehen zu können, z.B. durch Möglichkeiten der Förderung und Weiterentwicklung sowie durch Lebensbejahung. Wer also Leistung fordert, muss Sinn bieten.

Wie wichtig wirklich gute Führung heute ist, weiß fast Jeder. Dass aber in Unternehmen noch lange nicht gut und richtig geführt wird, weiß ebenfalls fast Jeder. Würde hier mehr auf der Beziehungsebene agiert, könnte die Sachebene von ganz alleine gedeihen.

Hat eine Führungspersönlichkeit eine Vorbildfunktion erreicht und weiß ihre Mitarbeiter zu schätzen, kann sie fast sicher sein, Charisma, bzw. „Das gewisse Etwas“ zu besitzen. Hier ist Herzensbildung ein Garant für eine erfolgreich, faszinierende Führung!

Ein charismatischer Mensch ist eine starke Persönlichkeit. Sein vorbildliches Verhalten zeichnet sich durch Authentizität und emotionale Kompetenz aus. Er weiß, die verbale und nonverbale Sprache ist ein hervorragendes Energiefeld, wo sich Intelligenz und Emotionen zu einem großen Mehrwert verbinden.

Mitarbeiter, Partner, Kinder und Freunde suchen nach Werten. Seien Sie also dieser Mensch und begegnen Sie künftig all diesen Menschen mit „Kopf und Herz“!

Jeder Mensch besitzt die Fähigkeit, seine ausdrucksstarken Züge einzusetzen, seine Anziehungskraft zu entwickeln und mit Leidenschaft für seine Interessen einzutreten. Die Grundlage basiert auf einer starken Persönlichkeit, die es versteht, dem eigenen Wertegefühl gerecht zu werden. Das macht echtes Charisma aus.

Old School

„Alles andere als „Old School“!

Wissen Sie eigentlich noch, wir fantastisch ein gutes Gespräch war?

Können Sie sich noch an das Besondere, Einzigartige und Wertvolle dabei erinnern? Vermissen Sie das nicht auch?

„Gespräch“ klingt in unserer Medienwelt vielleicht wie ein unspektakulärer, alter Hut, doch es ist das Gegenteil: Es gibt nichts Zeitloseres, Trendigeres und Einmaligeres, was das toppen könnte. Es „liefert“ uns so viel mehr Wert als alles Andere. Holen Sie sich das doch ab und zu mal wieder zurück! Einfach einmalig wunderbar wertvoll!

Der Gehalt und Erfahrungswert eines guten Gespräches ist durch gar nichts zu ersetzen. Wer das einmal (wieder neu) entdeckt, wird diesem höchste Priorität einräumen. Keine Nachricht und keine sozialen Medien können dieses „Erlebnis“ leisten, was ein echtes, analoges Gespräch vermag, das alle Sinne öffnet – selbst wenn es nur ein paar Minuten dauert oder kein gezieltes Thema hat.

Social media ist wunderbar, aber auch meistens sehr einseitig und man wartet oft (vergeblich) auf Reaktionen. Ich würde sagen, social media sind vor allem eine tolle Möglichkeit der Information, aber keine wirkliche Kommunikation. Die braucht Jeder so dringend, aber diese bekommen Sie nur in natura oder am Telefon. Also ein wenig mehr Aufwand, der sich aber lohnt!

Sie glauben nicht, was Sie verpassen! Doch gute Gespräche kann man heute leider nur noch selten finden und es gibt nichts Besseres, was das ersetzen könnte. Es ist ein echtes Stück Leben, das uns leider so langsam entgleitet.

Machen Sie doch 2019 zu Ihrem „Jahr der guten Gespräche“! Wir haben dazu in den nächsten Tagen ein ganz besonderes Bonbon für Sie…

Liebe Fans und Interessenten, ich wünsche Ihnen einen wunderbaren Rutsch und alles Gute für 2019. Nehmen Sie mal wieder den „Hörer“ in die Hand oder öffnen Sie Ihr Ohr für einen netten Menschen und erleben Sie den „analogen Event“ hautnah!

Vielleicht schon heute Abend…viel Freude dabei!

Der kleine Wiesent-Salon
Peer Bökelmann

Lachen

Der kleine Wiesent-Salon schickt einen humorvollen Sylvestergruß!

„Lachen verbindet, Herzlichkeit lohnt sich!“

Ach, Sie haben Ihre guten, ernsthaften Vorsätze schon gespeichert und wollen diese erreichen? Na prima, dann sollten Sie zuerst das Lachen lernen, denn der eigentliche Erfolg fängt kurioserweise immer damit an, dass man die eigene Person nicht mehr so ganz ernst nimmt!

Wer sein Selbstbild ändern will, braucht viel Humor, um sich von dem „Man-muss“-Denken zu verabschieden, denn unter diesem sind wirkliche Veränderungen nicht möglich.

Da stehen wir nun unter Hochdruck vor dem Jahreswechsel, sind wahrscheinlich gestresst, gehetzt, und reflektieren das alte Jahr, in dem nicht immer alles so gut gelaufen ist. Vielleicht haben ja manche Menschen ihre guten Vorsätze für 2019 schon gespeichert.

Aber Vorsicht, sollten diese nur bis zum Dreikönigstag halten, benötigen Sie unbedingt einen „Knopf als Sicherheitsventil“ aus Zuversicht und Herzenswärme, damit Ihnen nicht doch noch vorher der Kragen platzt!

Hier hilft der „Mut zur Lächerlichkeit“ enorm, damit die gebundene Lebenskraft und Lebendigkeit wieder befreit werden kann. Lächeln Sie daher in der Sylvesternacht in sich hinein, begrüßen Sie Ihre guten Vorsätze ganz unverbindlich. Es sind Ihre Sehnsüchte und Wünsche, die sich in Ihrem Lächeln wieder spiegeln!

Tja, wenn da nicht der nächste Morgen wäre, der erste Tag im neuen Jahr. Meist stellt sich schon hier das mulmige Gefühl des „Nicht-Durchhalten-Könnens“ ein. Unerreichbar erscheinen uns die gesteckten Ziele. Jeder von uns weiß aber im Geheimen, dass der Erfolg immer mit dem ersten Schritt und einer gewissen Bereitschaft beginnt. Der Gipfel eines Turmes ist eben nur in realistischen Teilschritten zu erklimmen.

Fangen Sie daher mäßig an und überlegen Sie sich zuerst, wie Sie entspannt und achtsam Ihren Bedürfnissen auf die Spur kommen. Dabei ist es wesentlich, Ihr inneres Kind wieder zu aktivieren und sich selbst dabei eine wenig auf den Arm zu nehmen, denn vor lauter Ernsthaftigkeit und negativen Stresssymptomen fehlt vielen Menschen oft der Mut zur Selbstironie und Leichtigkeit.

Schon hieraus alleine entsteht ein Mehrwert, der zu mehr Willenskraft und Ausdauer führt. So lassen sich kurze und längerfristige Ziele besser erreichen. Wenn wir verschüttete und blockierte Lebensfreude und Leichtigkeit wieder gewinnen, so kann das Lachen und der Humor zur sprudelnden Energiequelle werden. Das Lachen assoziiert ein positives Lebensgefühl und lädt zu mehr Veränderungsbereitschaft und kreativen Lösungen ein!

Wer über sich selbst lachen kann, kommt ein Stück weg vom Stressgeschehen und den alltäglichen Konflikten des Lebens. Humor und Lachen sind ein Bindeglied der menschlichen Kommunikation, sind kulturübergreifend, öffnen Herzen und führen Menschen auf der ganzen Welt zusammen.

Eine gesundheitsfördernde und aktivierende Wirkung entwickelt sich dann, wenn mehrere Menschen miteinander lachen. So bekommen selbstgemauerte, innere Wände große Risse und gute Vorsätze haben die Möglichkeit, die inneren Blockaden tatsächlich zu überwinden und die Selbstaktivierung in Gang zu setzen.

Ein Gedanke noch von uns für Sie zum Jahreswechsel:

„Ein Kriterium menschlicher Reife ist, sich mit all seinen Verantwortungen des täglichen Lebens freudiger und humorvoller auseinander zu setzen. Nur so gelingt Veränderung, erreichen wir unsere Ziele und gewinnen die Herzen von Menschen – die beste Brücke zum Miteinander.

In der zweiten Januarwoche melden wir uns mit einem neuen Thema und freuen uns über Ihr Interesse.

Einen guten Rutsch wünscht
Der kleine Wiesent-Salon

Wir…

Bild könnte enthalten: 2 Personen, Personen, die lachen, Personen, die sitzen, Tisch und Innenbereich

Wir, die Salonkultur, und die „Entschleunigung“!

Finden Sie doch genau jetzt im Moment ein paar besinnliche Minuten, um diesen Text zu lesen…

Unser Team des kleinen Wiesent-Salons, Renate und Peer, sowie die beiden „Salonschnauzen“ Gandalf und Ivette, stehen für die Salonkultur und den großen, positiven Gewinn durch die Entdeckung der Langsamkeit!

Das Salongeschehen führt für ein paar Stunden bewusst weg vom Alltäglichen, in eine ungezwungene Atmosphäre, um miteinander zu gezielten Themen ins Gespräch zu kommen. Dies lässt wirklichen Abstand finden und zur Ruhe kommen, um Neues zu entdecken.

Nur auf der Ebene der Selbstreflexion, bzw. im ehrlichen, klaren Blick auf sich selbst, lernen wir, mit den wichtigsten Kernthemen aus unserer hektischen Zeit umzugehen. Ruhe, Stille und Gelassenheit sowie achtsamer Umgang mit den eigenen Bedürfnissen sind die besten Voraussetzung dazu.

Aus unseren vorausgegangenen Beiträgen der letzten Monate wollen wir hier noch einmal zur Orientierung unsere wichtigsten Kernthemen im engen Kontext zur „Entschleunigung“ benennen:

Eine ausgewogene Kombination von auserwählten Entspannungs-, Bewegungs- und leichten Meditationsübungen, sowie emotionale Kondition, Humor, und das Erlernen der eigenen und fremden Wahrnehmung fördern den effektiven, nachhaltigen Umgang mit Stress.

Heute wird es sehr schwer sein, auch nur einen einzigen Menschen zu finden, der frei ist von Stresssymptomen und deren Folgen. „Stress“ entsteht meist durch die einseitige Belastung der Intelligenz, hier sind die Herzzonen des Kopfes blockiert, weil der heutige Mensch mehr und mehr intelligenzgetrieben, bzw. rational agiert.

Durch Entschleunigung gewinnen Menschen die eigene Fähigkeit zurück, gespannte Situationen in entspannte, wohltuende Atmosphäre zu verwandeln. Dies ist eine Kunst, die jeder bei Interesse erlernen kann. Wer Ruhe ausstrahlt, wirkt belastbar, angenehm und vertrauenswürdig. Die Umwelt traut ihm auf Grund seiner Ausstrahlung wesentlich mehr zu. Bei einem ruhigen Menschen fühlt sich jeder gut aufgehoben, Ruhe strahlt eben Vertrauen aus!

Wie wir schon in unserem Beitrag „Angst“ erwähnten, ist sie ein großer Stressfaktor, aber auch eine unserer Basisemotionen, die zu unserem Leben gehört. Viele Menschen fürchten sich heute vor unbekannten Situationen, vor Veränderungen, Prüfungen, Autoritäten oder davor, schwierigen Anforderungen nicht gerecht zu werden und zu versagen. Große Ängste erzeugen Spannungen, die unbedingt abgebaut werden müssen, denn sie können unsere Gesundheit extrem gefährden. Aus all diesen Gründen ist es sehr wichtig, Blockaden und Spannungen aufzulösen, die durch Ängste erzeugt werden.

Weiterhin erwähnen wir das Thema „Zeitdruck“ und die daraus resultierenden Stressoren, wie z.B. Hetze, Termine oder Überforderung. Um dem Zeitdruck zu begegnen und ihm die kalte Schulter zu zeigen, bleibt uns nur der Weg der kleinen Schritte hin zur Entschleunigung. Dies erfordert von uns Respekt und Disziplin, genauso wie im beruflichen Alltag. Leider haben wir in dieser stressgeplagten Zeit oft völlig vergessen, wie wichtig die Balance zwischen Be- und Entschleunigung ist.

Wir sitzen schon im immer schneller werdenden Zug der Digitalisierung, Mobilität und Wirtschaft, haben längst zu viel Beschleunigung verinnerlicht, als es unserer Gesundheit gut tut. Langsam verlernen viele Menschen unserer Gesellschaft die natürliche Fähigkeit, Impulse des Körpers wahrzunehmen, ihnen nachzugehen und die Türe zu sich selbst zu öffnen. Lernen Sie wieder, die Zwischentöne Ihres Körpers wahrzunehmen, Antworten finden wir hier genug!

Klar ist: „Stress“, „Angst“ und „Zeitdruck“ verlangen heute wieder und in Zukunft noch mehr nach Selbstkompetenz, denn dauerhafte, wirksame Lösungen werden wohl kaum von außen kommen.

Fachliche Kompetenz und persönliche Entwicklung lassen sich im Berufsleben nicht mehr trennen. Charisma, innere Ruhe und Gelassenheit, Geschick im Umgang mit Menschen und eine gesunde Intuition sind heute genauso wichtig für den beruflichen und persönlichen Erfolg wie das nötige Fachwissen. Einen wirksamen Weg dorthin kann die Fähigkeit zur Entschleunigung ebnen.

Für die unternehmensrelevanten Themen „Führung“ und „Unternehmenskultur“ ist genau diese Fähigkeit die ultimative Grundvoraussetzung für eine nachhaltige und konsequente Entwicklung.

Im unternehmerischen Sinne tragen hier besonders Führungskräfte eine große Verantwortung für sich selbst, für ihre Mitarbeiter und deren Familien sowie für Kunden und die Gesellschaft. Diese Zusammenhänge in der grundsätzlichen Verantwortung eines Unternehmens scheinen Vielen heute gar nicht mehr bewusst zu sein.

Eine starke Führungspersönlichkeit weiß, dass sie sich durch Authentizität und emotionale Kompetenz auszeichnet und die Sprache das allerbeste Instrument ist. Mitarbeiter suchen nach Werten und das besonders bei charismatischen Menschen mit Vorbildfunktion. Unternehmenskultur finden wir immer dort, wo Beteiligte etwas kultivieren wollen. Dies entsteht meist in einer menschlichen Gemeinschaft und beinhaltet den persönlichen Umgang miteinander.

Die Stabilität einer intakten Unternehmenskultur fordert grundsätzlich eine ethische Orientierung und Qualität, besonders in den zwischenmenschlichen Beziehungen. Von dieser Basis hängt der Sympathiewert eines Unternehmens ab, also von ethischen Grundwerten, internen Stimmungen, gelebter Corporate Identity und stabiler, authentischer Führung.

Egal ob Chef, Mitarbeiter oder Jedermann: Wenn Menschen sich neu definieren, dann geben Sie auch ihrer Umwelt ein neues Gesicht! Fachliche Kompetenz und persönliche Entwicklung lassen sich im Berufsleben nicht mehr trennen. Charisma, innere Ruhe und Gelassenheit, Geschick im Umgang mit Menschen und eine gesunde Intuition sind heute genauso wichtig für den beruflichen und persönlichen Erfolg wie das nötige Fachwissen.

„Die beste Basis dafür finden Sie in der Ruhe, Geduld, Gelassenheit und Entspannung!“

Kurz vor dem Jahreswechsel melden wir uns zurück mit dem Thema: „Lachen verbindet, Herzlichkeit lohnt sich!“. Bis dahin wünschen wir allen Gästen und Interessenten ein wirklich „entschleunigendes“ Weihnachtsfest! Mögen Sie Ruhe und Gelassenheit finden im Kreise Ihrer Lieben!

Herzliche Weihnachtsgrüße sendet
das Team vom kleinen Wiesent-Salon