Der klare Blick in der Krise

Unsere neue Reihe „Salon-Gedanken zur Corona-Krise“

Führung I

Ein wacher Verstand in der Vernetzung mit der Intelligenz der Gefühle!

Was alle Menschen, auch Sie, sich auch jetzt wohl am sehnlichsten wünschen, ist Respekt und Anerkennung. Wir wollen zunächst einmal als ganzer Mensch wahrgenommen werden und unsere erbrachten Leistungen gewürdigt wissen. Dieses Prinzip der menschlichen Würde entspricht bestimmt auch Ihren eigenen Bedürfnissen.

Wenn Sie persönlich, auch wenn das „Machtprinzip“ Sie vielleicht ereilt hat, Ihren Mitarbeitern vorleben, wie sich Respekt und Anerkennung anfühlt, wird auch Ihnen „Gleiches“ entgegengebracht. Nur so sind Sie überhaupt befähigt, Menschen zu führen.

Hieraus ergibt sich die so wichtige Frage: Was ist denn überhaupt die Grundvoraussetzung eines Führungsverhaltens? Was ist hier das Wesentliche? Dazu können wir nur sagen, dass gutes Führen heißt, zuerst einmal sich selbst zu führen. Hieraus ergibt sich eine wesentliche Frage: Was muss ich bei mir selber ändern und wie lerne ich, mich selbst zu führen?

Bedenken Sie dabei bitte, dass es wirklich nur eine einzige Möglichkeit guter Führung gibt:

„Ein Vorbild zu sein.“

Ein Weg dorthin ist eine ehrliche, gesunde Selbstreflexion. Sie erfordert eine Auseinandersetzung mit allen Bedürfnissen, Gedanken und Gefühlen. Es geht darum, den Schlüssel zu sich selbst zu finden und so zu einer klaren Selbstachtung zu gelangen.

Eine gute und ehrliche Führung beinhaltet grundsätzlich, den ehrlichen Blick auf sich selbst. Ehrlich zu sich selbst zu sein verlangt, dass man auch eigene Schwächen, Konflikte und Fehler betrachtet.

Wenn auch Sie den Anforderungen des täglichen Berufslebens nicht mehr gewachsen sind, leben Sie im negativen Stress. Tagaus tagein werden von Ihnen Höchstleistungen gefordert und Ihr Körper ist diesen Mehrfachbelastungen nicht mehr gewachsen. Die oft daraus resultierende Sorge und Angst vor beruflichen und auch persönlichen Verlusten macht ganz einfach krank. Das Ganze wird nun weiter verstärkt durch die Krisenlage, den Wandel und eine unsichere Zukunft.

Unser Tip an Sie:
Fangen Sie an mit dem Prinzip der inneren Einstellung, denn Einstellungen kann man ändern.

Das Ziel besteht in beständiger, persönlicher Erneuerung ausgehend von der Überzeugung, dass jeder Tag ein Geschenk sein kann, welches wir nur auszupacken brauchen. Dieses Prinzip der inneren Einstellung erfasst auch alle Beteiligten im Unternehmen. Hieraus kann Zusammenarbeit zu einem „Wir“ führen und zu einem stolzen, gemeinsamen Werk, gerade jetzt in schwierigen Situationen.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen gute Gedanken und etwas Selbstreflexion bis zu unserem Beitrag „Führung II“ in der kommenden Woche, mit dem wir diesen Beitrag um einzelne Aspekte ergänzen werden.

Für Ihr Interesse herzlichen Dank!