Ehrliche Führung 2

Ehrliche Führung – Teil 2

Ein wacher Verstand in der Vernetzung mit der Intelligenz der Gefühle!

Was alle Menschen, auch Sie, sich wohl am sehnlichsten wünschen, ist Respekt und Anerkennung. Wir wollen unsere erbrachten Leistungen gewürdigt wissen. Dieses Prinzip der menschlichen Würde entspricht bestimmt auch Ihren eigenen Bedürfnissen.

Wenn Sie persönlich, auch wenn das „Machtprinzip“ Sie vielleicht ereilt hat, Ihren Mitarbeitern vorleben, wie sich Respekt und Anerkennung anfühlt, wird auch Ihnen „Gleiches“ entgegengebracht. Nur so sind Sie überhaupt befähigt, Menschen zu führen.

Hieraus ergibt sich die so wichtige Frage: Was ist denn überhaupt die Grundvoraussetzung eines Führungsverhaltens? Was ist hier das Wesentliche? Dazu kann ich nur sagen, dass gutes Führen heißt, zuerst einmal sich selbst zu führen. Hieraus ergibt sich eine wesentliche Frage: Was muss ich bei mir selber ändern und wie lerne ich, mich selbst zu führen?

Bedenken Sie dabei bitte, dass es wirklich nur eine einzige Möglichkeit guter Führung gibt:

„Ein Vorbild zu sein.“

Ein Weg dorthin ist eine ehrliche, gesunde Selbstreflexion. Sie erfordert eine Auseinandersetzung mit allen Bedürfnissen, Gedanken und Gefühlen. Es geht darum, den Schlüssel zu sich selbst zu finden und so zu einer klaren Selbstachtung zu gelangen.

Eine gute und ehrliche Führung beinhaltet grundsätzlich, den ehrlichen Blick auf sich selbst. Ehrlich zu sich selbst zu sein verlangt, dass man auch eigene Schwächen, Konflikte und Fehler betrachtet.

Wenn auch Sie den Anforderungen des täglichen Berufslebens nicht mehr gewachsen sind, leben Sie im negativen Stress. Tagaus tagein werden von Ihnen Höchstleistungen gefordert und Ihr Körper ist diesen Mehrfachbelastungen nicht mehr gewachsen. Die oft daraus resultierende Sorge und Angst vor beruflichen und auch persönlichen Verlusten macht ganz einfach krank.

Mein Tip an Sie: Entdecken Sie das Prinzip der inneren Einstellung.

Das Ziel besteht in beständiger, persönlicher Erneuerung ausgehend von der Überzeugung, dass jeder Tag ein Geschenk sein kann, welches wir nur auszupacken brauchen. Dieses Prinzip der inneren Einstellung erfasst auch alle Beteiligten im Unternehmen. Hieraus kann Zusammenarbeit zu einem „Wir“ führen und zu einem stolzen, gemeinsamen Werk!

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen gute Gedanken und etwas Selbstreflexion bis zu meinem dritten Beitrag in der kommenden Woche:

„Wie führe ich mich selbst?“

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

Es grüßt Sie herzlich,
Renate Scharrer