Führung

Wo lernt man eigentlich Führen? Nirgendwo!

Der Führungsstil der Zukunft:
Sozialkompetenz und gesunder Menschenverstand ersetzen das patriarchische „Alpha-Tier“!

Können Methoden, Tools, Strategien oder Theorien die beste Grundlage einer Führungsqualität bieten?
Geben sie Antworten darauf, welche Führungspersönlichkeit ich bin?

Wo finde ich den Ursprung meines Führungsverhaltens?

Ist mir bewusst, dass „Führen“ etwas mit Dynamik zu tun hat?

Führungskompetenz ist nicht angeboren. Aber Eigenschaften und Charakterstärke, die im Laufe des Lebens erworben werden, sind die beste Grundlage, auch für andere Menschen ein Vorbild zu sein.

Angeborene Eigenschaften, wie Intelligenz und Durchsetzungskraft, können aber einen Einfluss darauf ausüben, wie erfolgreich und anerkannt eine Führungspersönlichkeit sein kann.

Neben Fachkompetenzen gewinnen charakterliche Eigenschaften immer mehr an Bedeutung. Hier sagt die Erfahrung, dass Methoden und Tools nur begrenzt einsetzbar sind. Sie können nichts über die Prägung und Individualität eines Menschen aussagen.

Hier ist die Kreativität der Motor der schöpferischen Kräfte, die aus dem „Instinkthirn“ stammen. Es sind ganz urtümliche Bedürfnisse und Impulse, die von kreativen Menschen in „sehr sensiblen Lebensphasen“ mitgenommen werden. Und genau hieraus bilden sich ausgeprägte „Lernphasen“ für das ganze Leben.

Es ist daher auch im Sinne und im Interesse aller Beteiligten im Unternehmen, dass eine Führungskraft eigene, prägende Ressourcen in sich findet. Daher kann „Gute Führung“ ausschließlich nur aus einer inneren Aktivierung gelingen, und weniger von außen modelliert werden.

Wenn ein Führungskraft erkennt, dass sie sich zuerst einmal selbst führen lernen muss, entwickelt sie auch ein Bewusstsein, dass es an ihr liegt, wie geführt wird. Wenn Sie dabei ihre Ziele nicht aus den Augen verliert, ist sie schon auf einem guten Weg, erfolgreich zu führen.

Und wohin? Zu den Zielen. Dieser Weg führt über verschiedene Ebenen. Die beste ist die Sprache, „Gut führen“ heißt vor allem auch miteinander reden und kommunizieren.

Methoden, Tools, theoretische Modelle oder Strategien sowie kostspielige Programme über Menschenführung wurden schon viele entwickelt, aber am Ende bleibt auch heute noch immer eine Frage offen:

„Wie motiviert man Mitarbeiter und wie erreicht man, dass sie ihre Arbeit mit mehr Engagement und Freude verrichten?“

Wir behaupten, dass aus unserem 35-jährigen Erfahrungsschatz das künftige Erfolgsrezept heißen muss:

Wer führen will, muss kommunizieren, er muss sich für die Belange seiner Mitarbeiter interessieren und einsetzen und zu ihnen ein Vertrauensverhältnis aufbauen. Er sucht mit ihnen gemeinsam nach Lösungswegen und sorgt für eine persönliche und sachliche Transparenz. Er hat Freude an neuen Sichtweisen und den Mut zu außergewöhnlichen, neuen Perspektiven.

Er besitzt als persönliche Grundausstattung soziale Kompetenzen und verfügt über einen gesunden Menschenverstand. Er ist eine gelassene und selbstsichere Persönlichkeit.

Das ist das beste Fundament, Menschen zu führen.

Wer nicht bereit ist, diesen heute noch meist übergangenen, elementaren Kern von „guter Führung“ anzuerkennen, wird es in der Zukunft wohl immer schwerer haben…

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