Stress

„Leistungsfeind Stress“

Stress begleitet uns täglich im Beruf und im persönlichen Leben, er ist ein wesentlicher Bestandteil unseres Lebens. Er sagt uns, dass wir am Leben sind.
Beunruhigend ist Stress eigentlich nicht.

Sorgenvoll ist der toxische Stress, also das Übermaß, welches durch krankmachende Überforderungen entsteht. Dieser Stress sendet uns ganz wesentliche Warnsignale über unsere Art zu leben. Eigentlich ein positives Signal, welches auffordert, etwas zu verändern.

In meinem letzten Beitrag versprach ich, Ihnen Impulse für eine Unternehmenskultur ohne „negativen Stress“ zu geben. Durch meine Erfahrungswerte als langjährige Trainerin des Stressmanagements und der Kommunikation möchte ich das hiermit versuchen:

Wenn wir ganz ehrlich sind, leben wir doch alle in gewissen Lebensbereichen in Abhängigkeiten. Ganz einfach, wir brauchen einander. Völlige Unabhängigkeit gibt es nicht und totale Abhängigkeit wäre sehr belastend.

Daher ist der einzig vernünftige Weg zu einem langfristigen, erfolgreichen Ziel aller Beteiligten, dass es eine gegenseitige Abhängigkeit des Gebens und Nehmens geben muss. Abhängigkeit so verstanden bedeutet, dass es immer zwei Gewinner gibt.

Nach dem weit verbreiteten, negativen Prinzip „Ich verliere – Du gewinnst“, gewinnt natürlich die Unternehmensführung. Wenn es aber um die Gesundheit, also die Kultur eines Unternehmens geht, sollte dies immer im Interesse der Führung und der Mitarbeiter sein.

Damit dieses Prinzip funktioniert, muss es von einer starken Führungskraft geebnet werden. Der Kern basiert hier auf Vertrauen, es ist der Ursprung einer kreativen Zusammenarbeit.

Seien Sie auch in schwierigen Situationen oder Beziehungen grundsätzlich ein Vorbild für Ihre Mitarbeiter. Reden Sie miteinander und suchen Sie nach gemeinsamen Lösungen. Nur so und nicht anders ist der Einfluss auf Andere gewährleistet. Daraus entwickelt sich für alle Beteiligten eine Motivation und Verpflichtung für wirklich erstrebenswerte, gemeinsame Ziele.

Es gibt sehr viele Techniken zur Stressbewältigung, die Lösungen versprechen. Die, die tatsächlich erstrebenswerte Inhalte bieten, haben etwas Gemeinsames: Den Anreiz zu Veränderungen.

Vielleicht fragen Sie jetzt:
Was und wie soll ich denn etwas verändern?

Sie können Ihren toxischen bzw. negativen Stress zunächst einmal durch Ihre Einstellung abbauen, so nehmen Sie dem Stress das Bedrohliche. Sie gelangen dadurch zu einer neuen Neugier gegenüber stressigen Situationen, die Sie zu einer anderen Sichtweise führen und Sie positiv beeinflussen.

Der Stress wird dann überschaubar, wenn wir ihn nicht mehr als Bedrohung empfinden, sondern uns zum Handeln verpflichten. Wir alle können unsere Lebensereignisse, sei es unternehmerisch oder persönlich, nicht kontrollieren, aber unsere Reaktionen darauf!

Bedenken Sie dabei, zeigen sich in Ihrem Unternehmen negative Aspekte, dann erarbeiten Sie sich mit allen Beteiligten eine grundlegende, neue Philosophie, damit eine fruchtende Unternehmenskultur wachsen kann. Vergessen Sie nicht, Stress gehört zum Leben, der Umgang mit ihm und Ihre Einstellung dazu erleichtern so manche Situation spürbar.

Zu sagen wäre hier noch: Verringern Sie Ihr Anspruchsniveau bezüglich Leistung und Verhalten, denn unrealistische Erwartungen in vieler Hinsicht erzeugen grundsätzlich Stress.

Ein einfaches, elementares Mittel mit großer Wirkung bezüglich der Gesundheit, Belastbarkeit und Leistungsbereitschaft aller Beteiligten im Unternehmen wächst aus der Qualität des Kommunikationsverhaltens.

Stress ist ein ganz natürlicher Vorgang, mit dem sich der Körper an die Anforderungen der Umwelt anpasst. Jeder Mensch verfügt über diesen Anpassungsmechanismus, der ihn in eine gesunde Einsatzbereitschaft versetzt. Er ist nichts anderes als die Antwort des Körpers auf bestimmte Anforderungen, ein Zustand des gesunden Angepasstseins an eine Situation.

Wenn wir alle es fertig bringen, uns den Stress zum Freund zu machen, dann erkranken wir nicht mehr an ihm, behalten einen klaren Kopf und finden Lösungen im Umgang damit. Eine lohnende Investition!

Wenn Sie interessiert sind, laden wir Sie in der kommenden Woche zu unserem Thema „Angst“ ein, einer der gewaltigsten, emotionalen Stressfaktoren!
In der übernächsten Woche gehen wir auf das allumgreifende Thema „Zeitdruck“ ein und fokussieren den Leistungsgewinn aus Ruhe und Gelassenheit!

Bis dahin, es grüßt Sie herzlich,
Renate Scharrer und Peer Bökelmann

Selfness

Unser Salongespräch am 28. Oktober, 15 Uhr:
„Selfness – Leistung und Entspannung in der Balance!“

Am Anfang war die Kraft (Geburt).
Wo ist sie im Laufe des Lebens geblieben? Was trat an ihre Stelle?

Versteht sie sich vielleicht als Rädchen im Getriebe, welches nur funktionieren muss, bevor es ausgewechselt wird, weil es nicht mehr reibungslos arbeitet? Menschliche Kraft lässt sich nicht wieder herstellen wie die Fahrtüchtigkeit eines Autos, nach dem Motto: Wir geben unsere Kraftlosigkeit beim Mechaniker ab und holen sie repariert wieder zurück. Selbstverständlich ohne selber etwas dazu zu tun.

An dieser Stelle bedarf es wohl keiner Überlegung, warum Stress, Burnout und Mobbing ein gesellschaftliches Problem geworden sind. Nennen wir es doch ganz klar die „Krankheit“ der Gegenwart.

Wie finden wir eine Balance zwischen Berufs- und Privatleben? Wie füllen wir unsere Energien wieder auf? Was können wir selber dazu beitragen?

Hier bedarf es einer Selbstwirksamkeit, eigene Bewältigungsprozesse anzustreben und eigenverantwortlich umzusetzen, damit neue Lebenskompetenzen entstehen. Es entwickeln sich Erfahrungs- und Reifungsprozesse, die eine Vereinfachung des Lebens begünstigen und so die Suche nach verloren gegangener Kraft unterstützen.

Was können wir selber tun, damit unser Wohlbefinden eine neue, umfassende Richtung einschlägt? Wie können wir unsere Energiereserven wieder aktivieren? Auf all diese Fragen wollen wir nach Antworten suchen. Wenn auch Sie interessiert sind, werden wir viele gemeinsam entdecken…


Information zu den offenen Salongesprächen:

Eine Teilnahme an den offenen, monatlichen Salongesprächen ist in keiner Weise bindend, jedoch nur nach persönlicher Anmeldung möglich.

Wir bitten alle Gäste und Interessenten unseres Salons, sich rechtzeitig, jeweils spätestens bis 7 Tage vor einem Salongespräch, verbindlich anzumelden (formlose Anmeldung per E-Mail, Kontaktformular oder telefonisch), da wir ansonsten aus organisatorischen Gründen den nachfolgenden Termin bei weniger als 8 festen Anmeldungen umgehend absagen. Vielen Dank. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Unser Engagement der offenen Salongespräche kommt von Herzen. Für Getränke, Kaffee, Tee und Kuchen, sowie für den Erhalt und Betrieb des schönen Ambientes erheben wir eine Gebühr von 10 Euro pro Person.

Balance

Die verlorene Balance zwischen Intellekt und Emotion

Verehrte Führungskräfte und Unternehmer!

Sie, ich und fast jeder Arbeitnehmer waren ja einmal der Ansicht, dass die Technologie uns viel Mühe abnimmt. Was dabei aber übersehen wurde ist, dass die daraus resultierende Geschwindigkeit unserer Arbeitswelt gegen den Menschen arbeitet.

Der Verlust der Gesundheit sowie familiäre Probleme sind leider der Preis all dieser Veränderungen. Hier büßt der Mensch mit Überforderung, Stress, Burnout und anderen gesundheitlichen Problemen.

Sie als Führungskraft haben Effizienz entdeckt und müssen Leistung noch immer an Wachstum und Einsparung messen. Diese Art der Umstrukturierungen haben auch für Sie eine spürbare und zerstörerische Funktion. Wenn wir in die Zukunft schauen, wird Ihnen wohl noch mehr Verantwortung auferlegt und Sie müssen noch produktiver und härter arbeiten.

Was tun Sie persönlich dagegen?

Wie schützen Sie Ihr eigenes Leben, um zu einem zufriedeneren Arbeitsalltag zu gelangen?

Ich werde Ihnen aus eigenem Erfahrungsablauf als Trainerin und Ex-Ehefrau eines Top-Managers sagen, was heute in der Unternehmenswelt übersehen wird:

Viele der heutigen Führungskräfte haben die Wahrnehmung für sich selbst und ihr Umfeld verloren. Sie haben durch die Gefährdung der eigenen Gesundheit die Auswirkungen auf soziale Aufgaben bezüglich Mitarbeiter und Familie aus den Augen verloren.

Besonders ausgeprägt ist die „Angst“, die die Stimmung in Unternehmen stark beeinträchtigt. Auch Sie, verehrte Führungskräfte, zahlen nicht nur mit Ihrem persönlichen Ehrgeiz, sondern auch mit dem stärksten Antreiber „Angst“.

Sie wissen, dass „Schlappmachen“ in dieser konkurrenz- und marktgeprägten Unternehmerwelt nicht gilt. Aber aufgepasst: Damit die eigenen Beiträge nicht in Form von Herzinfarkt, Depression, totaler Überforderung sowie enormen familiären Konflikten nicht allzu gravierend werden, bedenken Sie dabei: „Niemand bekommt ein zweites Leben geschenkt.“

Negativer Stress und andauernde Überforderung schwächen die Abwehrkräfte und somit langfristig die ganze Gesundheit und auch die Leistungsfähigkeit.

Wer Bedürfnisse, Gesundheit und Emotionen niederdrückt und wegzensiert, fällt grundsätzlich falsche Entscheidungen für sich selbst, Märkte und Menschen!

Ich tendier nicht zu Ratschlägen, doch einen Gedanken möchte ich Ihnen mitgeben:
Kehren Sie doch öfter einmal bei sich selber ein, geben Sie sich selber die Hand und suchen Sie nach Ruheinseln, die Sie fest in Ihren Alltag integrieren.

„Gönnen Sie Ihrer Ratio ab und zu eine Pause, damit Ihre Emotionen wieder atmen können!“

Danke für Ihre Aufmerksamkeit!
Renate Scharrer

Gelassenheit

Stress, und der Mut zur Gelassenheit!

„Es ist nicht das, was mit Dir geschieht,
es ist das, was Du daraus machst!“

Aufreibend und hektisch ist für viele Menschen der Berufsalltag. Stress und totale Überforderung machen krank.

Hier gibt es nur ein einziges Gegenmittel: „Gelassenheit“

Nur so finden wir wieder zur inneren Ruhe und Ausgeglichenheit. Wesentlich dabei ist unsere Betrachtungsweise, um ein Stressgeschehen zu erkennen und positiv zu verändern.

Stress ist kein Schicksal, dem wir ausgeliefert sind. Die Ursache für den negativen Stress liegt häufig nicht nur in den äußeren Umständen, sondern in uns selbst. Unsere Gedanken, Erwartungen und persönlichen Einstellungen beeinflussen uns in der Bewertung einer Situation.

Hier helfen verschiedene Ansätze der Entschleunigung, den Stress in den Griff zu bekommen. Eines dieser Erfolgsrezepte ist es, „kreative Pausen“ einzulegen – genau dann, wenn der Stress am Größten ist. Hier werden Gedanken und Gemüt beruhigt und Energieblockaden aufgelöst. Der Blick für das Wesentliche kann wieder klarer werden.

Hier gilt besonders, dass man seine Leistungsfähigkeit selbst richtig einschätzt und lernt, mit seinen Kräften ökonomisch umzugehen.

Anzumerken ist noch, dass der größte Stress meist im eigenen Kopf entsteht, egal, wo man arbeitet und in welcher Branche man tätig ist.

Ebenso erwähnenswert ist noch, dass eigene Kraftreserven und Grenzen erkannt und auch akzeptiert werden, damit eine ständige Überforderung künftig ausgeschlossen werden kann.

Selbstbewusstheit

Selbstbewusstheit – abgehoben oder Kompetenz der Zukunft?

Zeit mit sich selbst verbringen, sich selbst betrachten, reflektieren, erkennen…
…egoistischer Luxus oder zunehmende Herausforderung?

Wir alle haben das schon oft gehört und trennen es häufig ganz automatisch von unserem Alltag:

Selbstachtung, Selbsterkenntnis, Selbsterfahrung, Selbstreflexion, u. ä.

Es gibt heute mehr Menschen, die sich mit dem Selbst beschäftigen und nicht wenige, die es rigoros zudecken, rein analytisch betrachten oder in Schubladen stecken wie z.B. Esoterik, Wellness oder „Psycho-Kram“. Manchmal ist dies vielleicht berechtigt, denn hier gibt es auch Sinnfreies und Bedenkliches. Doch vielleicht wird dies noch viel häufiger (unbewusst) mit Schwäche assoziiert als man denkt, obwohl Selbstbewusstheit in vielen Augen eigentlich schon einer persönlichen Stärke oder Reife gleichkommt.

Schwäche passt jedenfalls nicht gut zusammen mit den Begriffen unserer fortschreitenden, gesellschaftlichen Prägung: Perfektion, Funktionieren, Dazugehören, Konkurrenz, Schnelligkeit, Leistung, Wachstum, Erfolg, Anerkennung, Selbstinszenierung. Vielleicht macht man genau deshalb noch häufig einen Bogen um derartige Themen?

Manche Menschen neigen dazu, schnell zu bewerten, gerade wenn es um Persönlichkeitsthemen geht. Vielleicht aus Unwissenheit oder aus der Befürchtung heraus, man müsse sich dann vor Anderen öffnen, etwas von sich offenbaren. Oder man könnte sich selbst erkennen, wie man wirklich ist? So könnte auch eine Panzerung um die Persönlichkeit entstehen, was langfristig nicht so gut ist.

Schafft man es, mal für einen kurzen Augenblick Vorurteile, Befürchtungen sowie äußere Einflüsse und voreilige Bewertungen auszublenden, konzentriert sich für eine kurze Zeit und völlig ohne Erwartung auf das natürliche „Bei-sich-Sein“, so wird die Bedeutung vielleicht noch etwas klarer:

Es geht um die heute viel diskutierte und gleichermaßen verdrängte, zweite Hälfte des eigenen Wesens, die ebenso tagtäglich und überall mit gelebt werden will. Andernfalls verleugnet man sich ja selbst und fügt sich langfristig einen Schaden zu.

Dabei geht es nicht um gesteigerte Ich-Bezogenheit oder überschwängliche, unpassende Gefühlsregungen, sondern um einen ganz wesentlichen, selbstregulierenden und gesunden Teil jeder Persönlichkeit. Gemeint ist damit auch der große Gewinn durch die gut funktionierende Teamarbeit beider Gehirnhälften.

Dazu ein abschließender Gedanke unsererseits, der sicher noch ganz tief in den Kinderschuhen steckt:

In der Gesellschaft und Arbeitswelt der Zukunft dürfte sich neben Bildung und Fachwissen diese angeborene Ur-Fähigkeit langsam (wieder) zu einer elementaren Herausforderung entwickeln, um mit den Widrigkeiten und Veränderungen des sich wandelnden Umfeldes weiterhin gut umgehen zu können und sich damit auch selbst gesund zu erhalten.

Die Frage ist, ob man das in Gesellschaft und Business gerne hören will und wie man damit zukünftig umgeht.

Salonkultur

Warum Salonkultur? Warum agieren wir als Salon?

Es ist der fruchtvolle und immer wichtige werdende Gegenpol zu digitaler Kultur und Alltag.

Man kommt miteinander ins Gespräch, ohne Büroatmosphäre und ohne Druck, gewinnt echten Abstand. Ein analoger Salon soll zum gegenseitigen Verständnis beitragen.

Ein Salon führt für ein paar Stunden bewusst weg vom Gewohnten, in eine ungezwungene Atmosphäre, um miteinander locker aber auch zu gezielten Themen ins Gespräch zu kommen.

Ein Salon steht nicht für Effizienz, sondern für den Anstoß zu nachhaltigen Entwicklungen im Miteinander. Er kann eine wertvolle, kommunikative Ebene schaffen, Inspirationen und gegenseitige Unterstützung erfahren lassen.

Gerade heute, in unserer rasenden Welt, fördern wir mit unseren Angeboten das Miteinander und den Erhalt des echten, bereichernden Dialoges ohne Medien. Ziel ist es, neue Perspektiven, Ideen und gemeinsame Interessen auf der Basis des authentischen, guten Gesprächs zu entwickeln.

Den Wert dieser Erfahrung, ob im Privaten oder Geschäftlichen, erkennen Sie sicher selbst.

Ob bei uns, in Ihrer Firma, zuhause oder unterwegs:
Nehmen Sie sich ab und zu diese (kleine Aus-)Zeit! Unbedingt!

Wahrnehmung

Wir alle haben eine Wahrnehmung.
Warum wird sie so wenig benutzt?

Warum nutzen so wenige Menschen dieses wunderbare Werkzeug zur Achtsamkeit? Jeder hat es.

Viele Menschen haben in dieser hektischen und stressgeplagten Zeit den Bezug zu sich selbst verloren. Eigene Empfindungen sowie Botschaften des Körpers werden oft durch Ignoranz beantwortet. Geraten Menschen dann in eine Stressspirale und sind den Anforderungen des täglichen Lebens nicht mehr gewachsen, wird es höchste Zeit, wieder eine Beziehung zu ihren Gefühlen herzustellen. Hier gibt es nur einen Weg: eine erhöhte Aufmerksamkeit aller momentanen Körpersignale sowie eine Wachheit gegenüber der Umwelt.

Diese Achtsamkeit basiert auf einer Jahrtausende alten Tradition und ist im Taoismus verwurzelt. Vor circa 5000 Jahren fanden Chinesen bei der Erforschung des Lebens heraus, dass alles in ständigem Wandel und Bewegung ist. Hier lassen sich zwei Grundsäulen erkennen, die Wandel und Bewegung steuern, ausgleichen und aufrecht erhalten: Yin und Yang. Wir finden diese Polarität in der Natur, den Gefühlen, bei Stimmungen und vielen anderen Situationen. Aus diesem Gegensatz entwickelten sich natürliche Regulationen.

Beispielsweise war das Leben im alten China über Jahrtausende von dem Bestreben getragen, mit allen natürlichen Gegebenheiten und Veränderungen zu leben. Altbewährte, chinesische Bewegungs- und Atemtherapien verhalfen trotz vieler Anforderungen des Lebens tatsächlich zur inneren Harmonie, Ruhe und Gelassenheit. Ebenso unterstützten sie die emotionale Kondition und ermöglicht so die Fähigkeit, auch die Gefühle und Bedürfnisse anderer Menschen wahrzunehmen, eine Einladung zur Empathie!

Nehmen auch Sie sich wieder einmal die Zeit, achtsam sich selbst zu begegnen und der Entschleunigung Raum zu lassen.

Humor

 

Falls Sie zur Zeit wenig zu lachen haben…

„Lieber soll ein Narr mich fröhlich machen, als die Wirklichkeit traurig.“ (William Shakespeare)

Eine alte Volksweisheit sagt, dass Lachen sehr gesund sei. Eine Medizin, die sich aber nicht so einfach verschreiben lässt. Betrachten wir die steigende Zahl der seelischen Erkrankungen und Depressionen, so scheint unserer heutigen Erfolgsgesellschaft das Lachen und der Humor völlig verloren gegangen zu sein.

Wir haben verlernt, hin und wieder unser inneres Kind zu aktivieren und uns selbst auf den Arm zu nehmen. Vor lauter Ernsthaftigkeit und negativen Stresssymptomen fehlt hier der Mut zur Leichtigkeit, bzw. Selbstironie.

Suchen wir aber einen Weg, um verschüttete Lebensfreude und Leichtigkeit wieder zu finden, so kann das Lachen und der Humor zur sprudelnden Energiequelle werden. Schon im Babyalter wird das Lachen mit einem positiven Lebensgefühl assoziiert. Es ist ein Bindeglied der menschlichen Kommunikation, ist kulturübergreifend und führt Menschen in der ganzen Welt zusammen.

Wer über sich selbst lachen kann, ist ein Stück weg vom Stress und den alltäglichen Konflikten des Lebens. Leider aber errichten viele Menschen starre Wände um sich herum, daraus resultierende Ängste und Blockaden erschweren so das Leben. Oft wird dann nur so viel geatmet, dass es gerade zum Leben reicht.

Eine gesundheitsfördernde und -erhaltende Wirkung durch Lachen und Humor entwickelt sich dann, wenn mehrere Menschen miteinander lachen. Hier bekommen selbstgemauerte Wände große Risse.

Ein Kriterium menschlicher Reife ist, sich mit all seinen Verantwortungen und Pflichten des täglichen Lebens freudiger auseinander zu setzen.

Lebensart

Unser Salongespräch am 16. September, 15 Uhr:

Lebensart – Ein Gerüst für Herzensbildung, Charme und Souveränität.
Charmant, souverän und attraktiv dem Leben begegnen

„Charme ist eine individuelle Qualität, anderen Menschen die eigenen, besonderen Vorzüge nahezubringen.“ (Sophia Loren)

Attraktivität ist keine Frage des Alters. Das Recht auf Lebensfreude und den Genuss des kleinen Augenblicks wollen wir nicht reduzieren, denn genau das hält jung und macht so charmant.

Sind auch Sie auf der Suche nach dem „Jungbrunnen“ der reifen Jahre? Dass wir älter werden, können wir nicht ändern, aber wie, das animiert zum Nachdenken. Hier hilft es, Kommunikation als jede Art der Verständigung zu begreifen. Sie kann als Schlüsselkompetenz für alle Lebensbereiche gesehen werden. Selbstbewusste und offene Menschen sind immer ganz sie selbst. Sie wenden Methoden an, die zu ihnen passen und mit ihrer Persönlichkeit übereinstimmen. Sie wirken authentisch und hinterlassen einen nachhaltigen Eindruck. Diese Menschen verzaubern und begeistern ihre Umwelt, haben Ziele, sind kontaktfreudig und beherrschen die Grundregeln der verbalen und nonverbalen Kommunikation.

Offenheit der eigenen Persönlichkeit gegenüber eröffnet dem einzelnen Menschen eine Form der Selbstdarstellung für berufliche, gesellschaftliche und persönliche Anerkennung.

Wie sich jeder Mensch präsentiert, liegt im Ermessen der eigenen Entscheidungen. Aber wer „Lebensart“ besitzt, wird mehr persönliche Ausstrahlung, Stilempfinden, und empathische Fähigkeiten aufweisen, die ihm in der Wirkung auf sein Umfeld positive Resonanz bringen.

Lebensart beinhaltet auch, manche Dinge des Lebens auch einmal aus einer anderen Perspektive zu betrachten, anderes zu bewerten und so zu einer inneren Ruhe und Gelassenheit zu gelangen.


Information zu den offenen Salongesprächen:

Eine Teilnahme an den offenen, monatlichen Salongesprächen ist in keiner Weise bindend, jedoch nur nach persönlicher Anmeldung möglich.

Wir bitten alle Gäste und Interessenten unseres Salons, sich rechtzeitig, jeweils spätestens bis 7 Tage vor einem Salongespräch, verbindlich anzumelden (formlose Anmeldung per E-Mail, Kontaktformular oder telefonisch), da wir ansonsten aus organisatorischen Gründen den nachfolgenden Termin bei weniger als 8 festen Anmeldungen umgehend absagen. Vielen Dank. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Unser Engagement der offenen Salongespräche kommt von Herzen. Für Getränke, Kaffee, Tee und Kuchen, sowie für den Erhalt und Betrieb des schönen Ambientes erheben wir eine Gebühr von 10 Euro pro Person.

Das gute Gespräch

Unser Motto seit 2011: „Das gute Gespräch“

Warum machen wir das, was ist der besondere Mehrwert?
Haben Sie 3 Minuten Zeit für ein wichtiges Thema?

Mal ehrlich, Sie sehnen sich doch bestimmt auch nach guten Gesprächen! Tief in uns haben wir den Wunsch, uns „live“ mitzuteilen, mit einem Gegenüber näher und enger auszutauschen. Klar, nicht immer, aber immer wieder.

Seit 2011 haben wir uns schon häufig mit dem einzigartigen Wert wirklich guter Gespräche beschäftigt und konnten feststellen, dass diese einfache, uralte Sache, die ja eigentlich nichts Außergewöhnliches ist und etwas ganz Natürliches beschreibt, heute manchmal als etwas Kurioses angesehen wird, aber auch wieder auflebt.

Betrachten wir kurz das Wesentliche: Vielleicht erinnern Sie sich an einen Austausch mit einem anderen Menschen, der beeindruckt hat, einem etwas gegeben hat, der intensiver, präsenter, gehaltvoller war als vieles Andere. Vielleicht zehren Sie sogar noch heute davon?

Haben Sie das schon erlebt oder vermissen Sie so etwas? Der längere Plausch, das Gespräch bis in die Nacht, das stundenlange Telefonat, das spannende und fesselnde Erzählen, die ewige Diskussion, manchmal auch die etwas anstrengende Auseinandersetzung? Ist das nicht ein sehr wichtiger Bestandteil des Lebens, eine Sehnsucht, der man unbedingt folgen sollte?

Wir stellen uns öfters die Frage, warum reden Menschen heut immer weniger „echt“ und länger miteinander? Aus Zeitnot oder aus Bequemlichkeit? Gesprächskultur ist Jahrtausende alt, Menschen haben sich schon immer „face-to-face“ verständigt – ein ganz normaler Vorgang und ein zeitloses Grundbedürfnis, das herzlich wenig mit Philosophie oder intellektuellem Anspruch zu tun hat.

Salonkultur betrifft einfach Jeden!

Bemerken Sie nicht auch die sich immer weiter verdünnende, unverbindliche Kommunikation ohne Reaktion oder Rückmeldung, die uns jeden Tag erfasst? Einseitig, knapp, oberflächlich, oft ohne echtes Gegenüber und manchmal sogar frustrierend.

Ist die „echte“ Kommunikation, der ganz normale Dialog unmodern und unbequem geworden? Per Email und social media geht es viel leichter, schneller, unverbindlicher.

Wir finden das auch klasse. Es kann aber nicht das Ziel sein, ein Grundbedürfnis der Effizienz, Schnelligkeit oder Bequemlichkeit zu opfern.

Wir wissen, dass wir uns in einem rasanten Wandel der Zeit befinden. Wo aber findet unser tiefster Wunsch nach dem klassischen, zwischenmenschlichen Austausch noch Beachtung? Vielleicht wird uns gerade der digitale Wandel in der Gesellschaft hierbei helfen, denn sie führt uns ebenso wieder zurück zu den Grundlagen des Miteinanders. Alles kommt irgendwann wieder.

Die größte Herausforderung unserer Zeit besteht wohl darin, zwischen unserem ganz normalen Leben und den wunderbaren, digitalen Veränderungen noch eine ganz persönliche Ebene für sich selbst zu finden. Hier liegt die Entscheidung künftig bei Jedem selbst, wieviel Digitalisierung er zulässt. D

Das Gespräch fordert vielleicht mehr unsere natürlichen Sinne heraus und braucht zunächst einmal eine Beziehungsebene, kann dadurch aber etwas ganz Wunderbares und Fruchtbares sein, bei dem wir manchmal viel mehr gewinnen, als bei allem Anderen.

Hat man heute keine Zeit mehr für Intensität oder will man sie sich nicht mehr nehmen? Oder fehlt manchmal schon regelrecht der Bezug dazu? Mal ehrlich, wer greift heute noch vermehrt zum Hörer?

Wer genau das kennt oder sich nach echtem Austausch sehnt, den möchten wir ansprechen und dazu einladen, diese kleine Wohltat ab und zu wieder bei einem gemeinsamen Salongespräch zurück zu holen. Auch unsere weiteren Angebote basieren auf dem Prinzip.

Liebe Fans, wenn Sie unsere Gedanken teilen und unsere Themen für Sie interessant sind, dann würden wir uns sehr freuen, Sie ab Herbst nicht nur online, sondern auch einmal in natura kennenlernen.

Gute Gespräche bedeuten mehr Einsatz, bringen jedoch einmalige Renditen, die es sonst nirgends gibt! Was das genau sein kann, das verraten wir gerne ein anders Mal.

Ganz herzlichen Dank für die Treue und das Interesse an unserem kleinen Wiesent-Salon!

So, das war sehr lang, aber uns ein Bedürfnis. Bis bald.