Zeitdruck 1

Zeitdruck

Zeit zum Durchatmen wäre eine gesunde Alternative!

„Ich hab leider keine Zeit“, diese Aussage hören wir sehr oft.

Hier spielt der Belastungsfaktor „Zeitdruck“ wohl eine sehr große Rolle. Doppelbelastungen, Stress, Hetze, Termine, Unerledigtes, sowie der Wettlauf mit der Uhr sind enorme Stressoren, die Menschen sehr belasten.

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Berufliche Überforderungen am Arbeitsplatz, mangelnde Anerkennung und fehlende Wertschätzung und Unterstützung treffen mittlerweile schon fast jeden Arbeitnehmer. Würden hier Unternehmen und Führungskräfte sich mehr für das Leistungsklima Ihrer Mitarbeiter interessieren, könnten sie erkennen, dass dies ein sehr hohes Volumen an persönlichen Sorgen ihrer Mitarbeiter aufweist.

Hier wäre anzuraten:

„Liebe Führungskraft, leihen Sie doch Ihrem Mitarbeitern ab und zu einmal Ihr Ohr!“

Schnell hören und bemerken Sie den leisen Herzschlag des Alltags, der Überforderung und der minderen Begeisterung. Wenn Sie aber Mitarbeiterbelange wegrationalisieren, drückt dies auch ihre Motivation nieder. Bedenken Sie dabei: Sind Sie als Arbeitgeber grundsätzlich kompromisslos, kostet das Ihren Mitarbeitern sehr viel Kraft und Energie. Hier sind Ermüdungserscheinungen bezüglich de Leistung vorprogrammiert – eigentlich sehr kontraproduktiv für ein Unternehmen!

Investieren auch Sie einmal persönlich in die „Ruhe“ und „setzen Ihrem Herzen ab und zu einmal eine Brille auf“, damit Sie als charismatische Führungspersönlichkeit das ausstrahlen, was Sie von Ihren Mitarbeitern erwarten:

„Ein hohes Leistungsniveau durch mehr Freude und Motivation am Arbeitsplatz“

Permanenter „Zeitdruck“ ist daher keine gute Alternative. Aus dem Begriff „Zeitdruck“ ergeben sich wesentliche Fragen:

„Welche Bedeutung hat Zeit für den einzelnen Menschen, geht er persönlich recht sorgsam mit ihr um und schützt er sie vor äußeren Zugriffen?

Verliert er eventuell durch zu wenig Eigenverantwortung kostbare Lebenszeit?

Ist es denn in unserer Gesellschaft überhaupt nicht mehr möglich, beruflich sowie persönlich durch effektives Zeitmanagement zu entschleunigen?

Müssen wir nicht besser reduzieren und verzichten lernen auf einen immer höher werdenden Lebensstandard?

Es geht wohl kein Weg daran vorbei, dass wir alle arbeiten müssen, um zu überleben und den daraus resultierenden Anforderungen gerecht zu werden. Aber können wir nicht gleichzeitig auch verzichten auf einen immer höher werdenden Lebensstandard? Macht es Sinn, nur noch für Arbeit und Wohlstand zu leben? Leben ist mehr, wo bleiben wir dann selbst?

Nach dem Motto: „Augen zu und durch“ bewältigen wohl die meisten Menschen ihre Aufgaben. Jedoch geht dabei wertvolle Lebenszeit verloren. Gesundheit, Freizeit sowie persönliche Bedürfnisse bleiben auf der Strecke. Wenn wir Zeit als wertvolles Gut begreifen, sie ganz bewusst und sinnvoll füllen, führt sie zu viel mehr Selbstvertrauen, innerer Ruhe und Gelassenheit. Das persönliche und berufliche Leistungsniveau steigt somit auf die Ebene der Ausgeglichenheit und des harmonischeren Miteinanders. Hier an dieser Stelle wäre ein Umdenken unserer ganzen Gesellschaft gefragt.

Der größte Belastungsfaktor ist eben der ständige Zeitdruck, die Doppelbelastung durch familiäre Probleme, sowie starke, berufliche Anspannungen. Hetze, Termine sowie der Wettlauf mit der Uhr sind stark niederdrückende Stressoren, die nicht wenige, arbeitende Menschen krank machen.

Mütter, Väter und auch Kinder sind vom Sog des Zeitdrucks betroffen. Viele Menschen werden durch zu lange Arbeitszeiten und der Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes physisch und psychisch krank. Dies ist für das eigene Leben, dem Wohl der Familie und auch für den Arbeitgeber kein leichtes Unterfangen.

Hetzte, Hektik und negativer Stress gehören heute schon fast zur Normalität. Wir jagen vom Bett zum Frühstückstisch „oft auch ohne Frühstück“, rasen dann zur Kita oder zur Schule, führend den Hund aus und anschließend noch schnell zu den zu pflegenden Eltern und dann zum Meeting oder ins Büro. Da wir keine Zeit zum Kochen haben, bleibt die Genusskultur auch auf der Strecke.

Fragt uns denn niemand, ob wir das alles so wollen, können oder verkraften? Viele Fragen quälen dabei, besonders wenn familiäre Probleme auftauchen, z.B. wenn ein Kind erkrankt oder generationsbedingt die alten Eltern Unterstützung brauchen. Die daraus resultierenden Fehlzeiten am Arbeitsplatz sollten aber nicht zu Konflikten führen, sondern ein wirklich guter Arbeitgeber muss sich diesen so wichtigen und auch gesellschaftlich neuen Anforderungen stellen.

Wenn Mitarbeiter immer wieder überfordert sind, weil neben ihren beruflichen Aufgaben noch Pflichten in persönlichen Lebensbereichen bestehen, sind sie einem sehr starken „Zeitdruck“ ausgesetzt. Kraftreserven werden so aufgebraucht und der Akku ist einfach leer. Es entsteht eine Mischung aus emotionaler, physischer und mentaler Erschöpfung. Die Folgen dieser ständigen Überforderungen sind ja bekannt, ich will sie hier nicht mehr aufführen.

Wir wissen alle, dass die digitale und moderne Arbeitswelt krank machen kann, Führungskräfte inbegriffen. Lösungen sind wenige in Sicht, aber da fast jeder Mensch ausgestattet ist mit eigener Willenskraft und der Freiheit, jederzeit etwas in Eigenregie gegen Überforderungen zu unternehmen, werden sich Ruhe, Ausgeglichenheit und Klarheit wieder einstellen.

Die Eigenverantwortung eines Mitarbeiters, bzw. eines jeden Menschen, inklusive der Hilfeleistung des Arbeitgebers, können dazu führen, dass mehrere Probleme gelöst bzw. entschärft werden.

Das Fazit daraus wäre:

Alle haben durch gute Lösungen einen Nutzen. Gesundheit und Leistungsniveau finden sich so auf einer Ebene aus Ruhe und Gelassenheit wieder. Dies ist auch die Grundlage für een inspirierendes Arbeitsklima und echte Kreativität – unser neues Thema in der nächsten Woche.

Wir freuen uns über Ihr