Der klare Blick in der Krise

Unsere neue Reihe „Salon-Gedanken zur Corona-Krise“

Führung 2

Wie führe ich mich selbst?

Verehrte Führungskraft, in Ergänzung zu unserem Beitrag „Führung 1“ in der vergangenen Woche möchten wir zum letztgenannten „Prinzip der inneren Einstellung“ noch etwas anfügen:

Wenn Sie gegenüber Ihren Mitarbeitern Ihre persönliche Einstellung ändern bzw. ihnen auf einer empathischen Ebene begegnen, ernten Sie „unter Garantie“ als Führungskraft wesentlich mehr Anerkennung und Respekt!

Coole Auftritte und eingefrorene Gebärdensprache sind in unserer Zeit des großen Wandels nicht mehr gefragt. Jeder kennt zudem gewisse Folgen einer Selbstüberschätzung. Manche Menschen haben sie zur Weiterentwicklung genutzt, andere dagegen sich selbst überschätzt, indem sie sogar ihre Gesundheit verzockt haben.

Hier findet ein Selbstbetrug statt, wenn die Überheblichkeit sich gegen eigene Ressourcen richtet. Der Körper muss gehorchen und alle Situationen beherrschen. Wenn aber Unternehmer und Führungskräfte es weiterhin zulassen, dass ihre Hoffnungen, Stimmungen, Bedürfnisse und Ziele mit eiskalter Logik vernichtet werden, vernichtet dies ebenso innovative Chancen für das Unternehmen, gerade jetzt in der Krise mit ihrem unsicheren Ausblick in die Zukunft.

Bedenken Sie dabei, dass sich Ihre Ressourcen, Fähigkeiten und Zielorientierungen wesentlich leichter und erfolgreicher ins Berufs- und Privatleben einbringen lassen, wenn Sie sich psychisch und physisch rundum wohlfühlen. Die daraus resultierende, positive Haltung sowie Ihre gesunde Selbstreflexion werden dann ein nützlicher Leitfaden Ihres Führungsstils sein.

Zuerst ist hier Ihre Bereitschaft gefragt, zur inneren Ruhe und Gelassenheit zu gelangen. Eine Investition in die Ruhe kann für Sie persönlich und Ihre Mitarbeiter einen klareren Blick in die Zukunft bedeuten, sowie eine positivere Einstellung, ohne Selbstüberschätzung, zu Ihren eigenen Aufgaben haben.

Bedenken Sie dabei, die aus Ruhe geborenen Aktionen sind wesentlich effektiver, als die aus Druck entstandenen!

Weiterhin ist zu hinterfragen:

Wo finde ich den „Urkern meines Führungsverhaltens?
Wo habe ich ihn gelernt?
Hat mir jemand gesagt, was ich richtig oder falsch mache?
Hat sich mein Führungsverhalten einfach so entwickelt?

Grundsätzlich ist zu erkennen, dass ein Mensch durch gewisse Lebenseinflüsse geprägt wird. Prägungen entstehen besonders durch emotionale Einflüsse wie zum Beispiel durch…

  • Erziehung und Familie
  • Erlebnisse der Kindheit
  • Erbanlagen
  • Bezugspersonen
  • Schule und Ausbildung

Diese Beispiele könnten noch erweitert werden, sie haben uns alle unbewusst geprägt und unseren Charakter gebildet. Hieraus ergibt sich für jede einzelne Führungskraft die so wichtige Frage:

Was ist nun das Entscheidende an meiner persönlichen Führungsqualifikation?

Deutlich erkennbar ist hier, dass Führen aussagt, sich zuerst einmal selber führen zu können und sich dabei ganz ehrlich zu fragen:

Was muss und kann ich verbessern und was muss ich unausweichlich noch dazulernen?

Zuerst wäre zu erkennen, dass es an uns selbst liegt, wie wir wen führen. Betrachte wir dann dazu noch näher unsere Zielvorstellungen, entsteht eine Eigendynamik und spürbare Motivation. Agieren wir dann aus einer ruhigen Perspektive heraus und überprüfen unser Einstellung zu den Dingen, geht auch das Führen leichter.

Wir hoffen nicht, Sie sind der Ansicht, dass Führen grundsätzlich den Methoden und Tools entspringt. Dann wäre das ernsthaft zu hinterfragen.

Seien Sie doch ein positives Vorbild für sich selbst und Ihre Mitarbeiter und bedienen Sie sich immer wieder auch der sprachlichen Ebene, dann weisen Sie die besten Führungsmerkmale auf, die die den wertvollsten Antrieb einer Unternehmenskultur bilden.

Führung beginnt grundsätzlich immer mit den Blick auf sich selbst.
Nur das macht eine wirklich ehrliche Führung aus.

Wenns Sie Interesse haben, finden Sie hier in der nächsten Woche unseren Beitrag „Mitarbeiter, das Aushängeschild eines Unternehmens„

Für Ihr Interesse herzlichen Dank!

Der klare Blick in der Krise

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Führung I

Ein wacher Verstand in der Vernetzung mit der Intelligenz der Gefühle!

Was alle Menschen, auch Sie, sich auch jetzt wohl am sehnlichsten wünschen, ist Respekt und Anerkennung. Wir wollen zunächst einmal als ganzer Mensch wahrgenommen werden und unsere erbrachten Leistungen gewürdigt wissen. Dieses Prinzip der menschlichen Würde entspricht bestimmt auch Ihren eigenen Bedürfnissen.

Wenn Sie persönlich, auch wenn das „Machtprinzip“ Sie vielleicht ereilt hat, Ihren Mitarbeitern vorleben, wie sich Respekt und Anerkennung anfühlt, wird auch Ihnen „Gleiches“ entgegengebracht. Nur so sind Sie überhaupt befähigt, Menschen zu führen.

Hieraus ergibt sich die so wichtige Frage: Was ist denn überhaupt die Grundvoraussetzung eines Führungsverhaltens? Was ist hier das Wesentliche? Dazu können wir nur sagen, dass gutes Führen heißt, zuerst einmal sich selbst zu führen. Hieraus ergibt sich eine wesentliche Frage: Was muss ich bei mir selber ändern und wie lerne ich, mich selbst zu führen?

Bedenken Sie dabei bitte, dass es wirklich nur eine einzige Möglichkeit guter Führung gibt:

„Ein Vorbild zu sein.“

Ein Weg dorthin ist eine ehrliche, gesunde Selbstreflexion. Sie erfordert eine Auseinandersetzung mit allen Bedürfnissen, Gedanken und Gefühlen. Es geht darum, den Schlüssel zu sich selbst zu finden und so zu einer klaren Selbstachtung zu gelangen.

Eine gute und ehrliche Führung beinhaltet grundsätzlich, den ehrlichen Blick auf sich selbst. Ehrlich zu sich selbst zu sein verlangt, dass man auch eigene Schwächen, Konflikte und Fehler betrachtet.

Wenn auch Sie den Anforderungen des täglichen Berufslebens nicht mehr gewachsen sind, leben Sie im negativen Stress. Tagaus tagein werden von Ihnen Höchstleistungen gefordert und Ihr Körper ist diesen Mehrfachbelastungen nicht mehr gewachsen. Die oft daraus resultierende Sorge und Angst vor beruflichen und auch persönlichen Verlusten macht ganz einfach krank. Das Ganze wird nun weiter verstärkt durch die Krisenlage, den Wandel und eine unsichere Zukunft.

Unser Tip an Sie:
Fangen Sie an mit dem Prinzip der inneren Einstellung, denn Einstellungen kann man ändern.

Das Ziel besteht in beständiger, persönlicher Erneuerung ausgehend von der Überzeugung, dass jeder Tag ein Geschenk sein kann, welches wir nur auszupacken brauchen. Dieses Prinzip der inneren Einstellung erfasst auch alle Beteiligten im Unternehmen. Hieraus kann Zusammenarbeit zu einem „Wir“ führen und zu einem stolzen, gemeinsamen Werk, gerade jetzt in schwierigen Situationen.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen gute Gedanken und etwas Selbstreflexion bis zu unserem Beitrag „Führung II“ in der kommenden Woche, mit dem wir diesen Beitrag um einzelne Aspekte ergänzen werden.

Für Ihr Interesse herzlichen Dank!

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Unternehmenskultur ist Beziehungskultur

Ein langer, gemeinsamer Weg zum „Wir“, dem Fundament für ein stabiles Haus…

…diesen Weg sind „wir“ gemeinsam gegangen, und bis hierher haben wir es geschafft! So sind wir miteinander älter geworden…

Die Stabilität einer intakten Unternehmenskultur fordert grundsätzlich eine ethische Orientierung und Qualität, besonders in den zwischenmenschlichen Beziehungen.

Wesentlich ist der Blick auch darauf zu richten, was im Unternehmen tatsächlich geschieht, um auch zu erkennen, dass manches nicht so optimal läuft. Die Basis dazu sind ehrliche und authentische Führungskräfte sowie ein motiviertes Team, die gemeinsame Strategien verfolgen.

Moderne Führungspersönlichkeiten sind mehr als die Intelligenz ihrer Systeme, sie fördern grundsätzlich das Fundament, also die „Seele“ des Unternehmens – ein Zusammenwirken von Energien, die das Grundgerüst für ein stabiles Haus bilden. Alle Bewohner finden hier eine Heimat, ein Wertegerüst, Vertrauen und Zuversicht in die eigene Leistungsfähigkeit.

In der ersten Etage…
…finden wir die Grundlage einer offenen Gesprächskultur, gemeinsame Strategien, empathische Zuhörer, Anerkennung, Geduld und Wertschätzung.

In der zweiten Etage…
…begegnen uns Verantwortung, Vertrauen, Wahrheit, geistiger Austausch und die Kraft, dem Stress positiv zu begegnen. Ethische Grundsätze prägen unser Miteinander. Die positive Atmosphäre im ganzen Team ist hier stimmig.

In der dritten Etage…
…bewahren wir Ruhe und gönnen uns Zeit. Ungeduld, auch mit sich selbst, ist ein Störfaktor, der uns daran hindert, Ziele zu erreichen und Werte zu erkennen. Hier wird erkannt, dass zufriedene Mitarbeiter das wichtigste Kapital des Unternehmens sind.

Im Dachgeschoss…
…finden wir Lebenserfahrung, gütige Herzen, Liebe und die Kraft, den Glauben an sich selbst nicht zu verlieren. Hier wird der Blick auf sich selbst wesentlich.

Auf der Dachterrasse…
…ernten wir die Befriedigung all dieser Bedürfnisse, ein Gefühl der Zusammengehörigkeit und einen stabilen Bezug zum Menschen. Das ist die beste Grundlage für Mitgefühl und gegenseitige Wertschätzung.

Unternehmenskultur kann nur dann zum Erfolg führen, wenn fehlende Kommunikation, Disharmonien und Unklarheiten tabu sind. Auf der Ebene sachlicher und menschlicher Kontakte und Beziehungen kann eine effektive Klarheit gewonnen werden.

Die Liebe zum Nächsten, Geduld, und die Fähigkeit ab und zu einzutauchen in die Welt eines Anderen, das ist Empathie und sie führt meist zu einer lebenslangen Verbindung – eben „wie in einer guten Ehe“, denn sie ist wie eine Brücke, die immer wieder neu gebaut werden muss!

Unternehmenskultur ist auch dann Beziehungskultur, wenn wir uns vom „Ich“ zum „Du“ und somit zum „Wir“ bewegen. Jeder Mensch sucht ein festes Fundament in seinem Leben, er sucht etwas, an dem er sich orientieren kann. Er braucht einen „Mast“ der ihn hält.

Dass diese Aspekte eine verantwortliche Kernaufgabe eines jeden Unternehmens bilden, scheint heute sehr häufig überhaupt nicht mehr geläufig zu sein oder wird gnadenlos verdrängt. Hier wären die grundlegenden Sichtweisen zu hinterfragen.

Laut vieler Studien und Aussagen steht nicht mehr nur das Produkt als Maß des Wettbewerbs im Mittelpunkt, sondern immaterielle Prozesse, die nicht am Markt erworben werden können. Hier sind die kreativen Gestaltungsströme der heutigen Führungskräfte unbedingt gefragt!

Für Ihr Interesse herzlichen Dank.

Unser Thema in der nächsten Woche lautet: „Ehrliche Führung“

Der klare Blick in der Krise

Unsere neue Reihe „Salon-Gedanken zur Corona-Krise“

Die wertvolle Ressource „Kreativität“

Das Lockern von Kontrolle und Zensur im Kontext mit logischer Intelligenz und strategisch kultivierter Emotion.

Die große Frage: Was ist sie und wie können wir sie für uns persönlich und für unser Unternehmen gewinnen? Bevor wir darauf eingehen, möchten wir etwas Grundsätzliches voranstellen:

Echte Kreativität ist keine künstlerische Besonderheit. Sie ist kein mystischer Geist, sondern eine in jedem Menschen natürlich angelegte Gestaltungskraft und Erfindungslust, besonders auch in Zeiten von Krisen.

Sie ist auch ein intensiveres „Ich-Erleben“, sprich eine individuelle Empfindung, der plötzliche Funke, die Eingebung, das intuitive (Bauch-) Gefühl. Zudem ist sie die Fähigkeit etwas ohne Anreize aus sich selbst heraus entwickeln zu können, verknüpft mit dem natürlichen Bedürfnis sich auszudrücken.

Praktisch gesehen ist Kreativität das oft nicht leichte Verlassen von festen Wegen, Denk- und Wahrnehmungsgewohnheiten, also die individuelle Fähigkeit zu (spielerischem) Perspektivenwechsel und Problemlösungen, was schon in der Evolution seinen Ursprung hatte, z.B. in der Höhlenmalerei vor ca. 18000 Jahren.

Hier drückten die Menschen sich, ihre Erlebnisse und Emotionen, als Überlebensstrategie in Form von Szenerien an den Wänden aus. So fanden sie letztlich zum Wert des sozialen Zusammenhaltes und des Individuums – der Ursprung und Motor für echte, natürliche Kreativität.

Aus ihr ging alles hervor, was jemals in unserer Welt neu geschaffen wurde. Sie bietet die unbezahlbare Möglichkeit, Wert und Potenzial von Vorhandenem zu erkennen und dieses durch unkonventionelle Blickwinkel neu zu kombinieren.

Dazu gehört aber auch das Strategielose: Das intuitive Tun, das Ausprobieren, der Fehler, der Umweg. Hier liegt auch der Wert z.B. für Unternehmen: Gerade heute ist Kreativität als elementarer, kostbare Basis für Innovationen wieder dringend gesucht. Aber wie gelingt das wirklich nachhaltig?

Das ist gar nicht so einfach, denn sie ist ein schwer greifbares Phänomen. Zahlreiche kreative Techniken können dabei hilfreich sein, sind jedoch nicht ausreichend, denn echte Kreativität ist die Mixtur „Verstand – Emotion – Erfahrung“, ein natürlicher Drang, sich spontan auszudrücken und eine Offenheit und Wachheit sich selbst und der Umwelt gegenüber. Methoden sind also keine alleinige Grundlage für ein inspirierendes, kreatives Klima, in dem echte Kreativität wirklich gedeihen kann!

Sie lässt sich fördern, aber kaum erzeugen, künstlich aufsetzen, simulieren, kontrollieren, messen oder rein kognitiv abrufen, wie wir es vielleicht als planende Strategen liebend gerne hätten. Kreativität ist bei weitem nicht bloß eine Kompetenz, die wir in fordernden Situationen spontan entwickeln können. Sie zeigt sich oft erst in der Distanz, in unerwarteten Momenten, abseits des Arbeitsalltags. Ich würde sie zudem nicht nur als Fähigkeit bezeichnen, sondern vor allem als persönliche Grundhaltung und völlig natürliche Lebenskompetenz.

Was braucht es noch?

Authentisches Interesse, individuelle Wertschätzung, Hineinversetzen in Andere, zwischenmenschliche Kommunikation, Sinnhaftigkeit, Abstand und Freiraum für Individualität und Verantwortung, Risikobereitschaft, Mut etwas in Frage zu stellen, sich von Mainstream und Konventionen zu lösen, etwas anders zu machen. Ebenso mehr Mut zur Persönlichkeit und Selbstverantwortlichkeit sowie die Bereitschaft, sich auch selbst zu führen und nicht nur führen zu lassen.

Das klingt schwierig!? Wie lässt sich denn nun ein grundlegendes Klima dafür schaffen?

Es gibt in der heutigen Arbeitswelt elementare „Kreativitätskiller“, wie z.b. negativer Stress, ständiger, Zeitdruck, Systemhörigkeit, Methodik, Angst, Druck, fehlende Werte und Ziele, mangelnde Kommunikation und unfähige Führungsqualität. Zudem kann man Kreativität nicht verordnen oder wie einen Umhang überstreifen. Man braucht die Bereitschaft des Einzelnen, sie auch für sich selbst zuzulassen und zu entwickeln, und zwar auf alle Lebensbereiche übergreifend.

Hier sei auch gesagt, dass Unternehmen umdenken müssen, indem sie sich darauf konzentrieren, wie man Kreativität bestmöglich geschehen lässt, als nur nach effektiven Werkzeugen oder Methoden zu suchen, um sie irgendwie unter Kontrolle zu bekommen. Aber so geht es leider nicht. Man holt sie sich nicht, sondern sie kommt von ganz alleine!

Dass hier die grundlegenden Instrumente „Führung“, „Kommunikation“ und „Unternehmenskultur“ gemeint sind, dürfte die logische Schlussfolgerung sein. Das aber jeder Einzelne, ob Führungskraft oder Mitarbeiter auch selbst mehr gefragt ist, wohl noch nicht, denn es klingt auch irgendwie unbequem und unstrukturiert. Und das gefällt nicht Jedem.

Ineffizienz oder fehlende Lust sind nicht die Hauptverursacher für mangelnde Kreativität, sondern viele Führungskräfte aktivieren nur sehr begrenzt die eigenen, instinktive Kräfte und die Ihrer Mitarbeiter, mit denen Sie lediglich sich selbst und Andere nur weiter unter Druck setzen, um Leistung und Konkurrenz stand zu halten.

Die eigentliche, individuelle Urkraft „Kreativität“ wird so nicht genutzt und das notwendige Spannungsfeld, in dem Gedachtes und Gefühltes ausgedrückt werden kann, sind vor allem die Beziehungen untereinander, und nicht die Werkzeuge. Und dies wird oft nicht gesehen, bzw. nicht gefördert.

Grundsätzlich gilt, dass jede kreative Leistung ein Ergebnis ist aus der Verbindung logischer Intelligenz und strategisch kultivierter Emotion. Nicht jeder wird dadurch zum „Kreativen“, doch ein Unternehmensklima, das grundsätzlich inspiriert, ist die beste Basis.

Richten Sie einmal Ihren Blickwinkel mehr auf dieses Thema „Kreativität“,
auf jeden Fall ein persönlicher und unternehmerischer Gewinn!

Für Ihr Interesse herzlichen Dank.

Unser Thema in der nächsten Woche lautet: „Beziehungskultur“

Der klare Blick in der Krise

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Emotionalisierung

„Die Sprache des Herzens – Eine starke Kraft“

Was wir alle so sehr brauchen, ist ein ganz neues Verständnis von Emotionen!

So ist das System: Ein dressierter Verstand, bzw. die Ratio geht alleine zur Arbeit. Es erwartet keinen Menschen, aber eine funktionierende Maschine. 

Denken wir hier etwas weiter, stellt sich die brennende Frage:

„Warum spalten sich Menschen selbst in Kopf und Herz, und warum beansprucht das System nur den Kopf?“

Es kommt mehr darauf an, dass wir uns emotional öffnen und die Brücke betreten, die zum Menschen führt. Hier geht es darum, sich selber und die anderen besser zu verstehen.

Schon Jahrtausende ist unsere Kultur durch die Gewissheit geprägt, dass die Sprache des Herzens die Sprache der Liebe ist. Oft aber ist sie auch durch das Verdrängen ein Ausdruck des Unbehagens unserer Leistungsgesellschaft.

In einer von Stress, Eile, Hetze, Zeitdruck und Effizienz geprägten Gesellschaft wird den Emotionen sehr wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Emotionale Impulse werden zurückgedrängt und so zum Leitbild vieler Menschen.

Unabhängig von beruflichen und gesellschaftlichen Spielregeln ist es wünschenswert, dass der Mensch zu der Freiheit gelangt, seine Persönlichkeit auch emotional ausleben zu können. Hören wir hier genauer hin, sagt uns die Stimme unseres Herzens, was uns überhaupt am Herzen liegt.

Der größte Wunsch eines Individuums ist daher, ernstgenommen und wertgeschätzt zu werden, besonders in seiner Gefühlswelt und den erbrachten Leistungen am Arbeitsplatz. Tja, aber wo und wie finden Führungskräfte und ihre Mitarbeiter diesen Raum dazu? Vorab ist zu erkennen, dass sehr viele Menschen in der heutigen Zeit sehr orientierungslos sind und daher auf der Suche nach ihrem wahren Ich.

Hier ist zu erkennen, dass das Erleben eines Menschen zu einem wesentlichen Teil über die Wahrnehmung von Polaritäten erfolgt. Z.b. könnten wir nicht von „hell“ reden, wenn es nicht auch „dunkel“ gäbe. Wir würden nicht von „rechts“ reden, gäbe es nicht auch „links“, usw. Gleiches gilt auch für unsere Emotionen, z.B. Angst charakterisiert den Mut, Hass das gegensätzliche Gefühl der Liebe.

Jeder gesunde Mensch verfügt über diese natürlichen Ressourcen der Gefühle. Er kann auf ganz bestimmte Situationen mit den angemessenen reagieren. Unser ganzer Organismus ist durchlässig für Gefühle, er setzt sie um und macht uns handlungsbereit.

Führungskräfte sind davon nicht sehr begeistert. Sie können nicht verstehen, dass ihre Emotionen ihren Kopf und ihren Körper beherrschen. Der maßvolle Umgang mit ihnen braucht keine Zensur. Gefragt sind daher heute intelligente und emotionale Botschaften, die Menschen berühren, öffnen und motivieren.

Somit ist „strategisch geformte Emotionalität“ eine der allerwichtigsten Führungstugenden. Werden diese Energien tabuisiert, können wir ihren Einfluss im Unternehmen nicht erkennen. Es ist also dringend an der Zeit, auch die persönliche, emotionale Verantwortungsbereitschaft gegenüber sich selbst und seinen Mitarbeitern zu trainieren.

Im persönlichen und unternehmerischen Leben, da wo Menschen sich begegnen, bewirken Stimmungen, Gefühle und Gedanken den Alltag. Hier sind Fähigkeiten gefragt, die Emotionen dieser Menschen aufzuschlüsseln.

Ein souveränes Unternehmen definiert sich daher immer wieder neu. Seine Führungspersönlichkeiten wissen, oder sollten es dringend lernen, dass sie es sich in der heutigen Zeit nicht mehr leisten können, die „Kopf-Herz-Ebene“ zu ignorieren. Sie wissen auch, dass sich ein gutes Team nur auf dieser Ebene bilden kann.

Emotionen sind der Antriebsmotor für Begeisterung, Identifikation, Kreativität und Motivation. Machen wir die Emotionalisierung in der Wirtschaft „salonfähig“, erkennen wir schnell, dass das schon lange überfällig war.

Wenn die emotionale Hälfte, die uns neben der Ratio ebenso als Menschen ausmacht und diese unweigerlich zu uns gehört, immer umgangen, verdeckt und abgetrennt wird, ist das letztlich sehr kontraproduktiv für ein Unternehmen – und sehr schädlich für die Gesundheit.

Warum also nur halbe Menschen beschäftigen?

Für Ihr Interesse herzlichen Dank. Unser Thema in der nächsten Woche lautet:

Die wertvolle Ressource „Kreativität“

Der klare Blick in der Krise

Unsere neue Reihe „Salon-Gedanken zur Corona-Krise“

Angst – ein großer Stressfaktor und ein hilfreicher Begleiter!

„Wo die Angst ist, da ist der Weg“

Angst gehört zu den Urphänomenen des Menschseins. Jeder Mensch hat sie schon einmal erfahren und jeder kennt das Gefühl, wenn der Körper in eine unbehagliche Spannung gerät. Das Herz beginnt zu rasen, der Atem stockt, man ist wie gelähmt.

Dies sind ganz natürliche Symptome, die uns zum schnellen Handeln auffordern. Denken Sie dabei an die Kampf- und Fluchtreaktionen. Angst bringt uns aus einem relativ entspannten Zustand der gewohnten Bahnen in einen Zustand der Erregung, bereit, gegen die Gefahr oder Ungewissheit zu kämpfen oder vor ihr zu fliehen.

Den Menschen jedoch, die subjektiv unter ständigen Ängsten leiden, droht objektiv keine unmittelbare, physische Gefahr. Sie erzeugen diese Angst unbewusst selbst, und zwar durch ihre Vorstellungskraft. Wenn z.B. ihre Sorgen und Ängste um die Zukunft übermächtig werden, entstehen Ängste, die sogar in chronische, bzw. krankhafte Angstzustände ausarten können.

Meist sind es hier Verlustängste. Diese Menschen haben Angst, dass sie etwas verlieren oder dass ihnen etwas genommen wird, abhanden kommt: die Existenz, der Arbeitsplatz, das Leben, die Gesundheit, einen nahestehenden Menschen, das Geld, der Ruf, das Ansehen, die Macht oder der Einfluss.

Wird man sich den eigenen Ängsten bewusst, verdrängt sie nicht, sondern nimmt sie als das wahr, was sie wirklich sind, dann sind sie eine große Chance zur Weiterentwicklung. Geht man ganz bewusst durch die Angst hindurch, kann sie sogar ein guter Freund werden.

Sie wissen es bestimmt genauso gut wie wir, dass Angst eine unserer Basisemotionen ist und sie zu unserem Leben gehört. Viele Menschen fürchten sich vor unbekannten Situationen, vor Veränderungen, Prüfungen, Autoritäten, usw. oder davor, schwierigen Anforderungen oder Herausforderungen nicht gerecht zu werden und zu versagen.

Wenn Ängste sich wie eine schwere Last anfühlen, erzeugen sie Spannungen, die unbedingt abgebaut werden müssen. Tut man das nicht, äußern sich diese in Aggressionen, Wut, Hass, Dominanz oder körperlichen Symptomen wie z.B. physisches und psychisches Unbehagen, Magenprobleme, Bluthochdruck, u.v.m. Hier an diesem Punkt wird man zum Nachdenken und Handeln aufgefordert, damit diese Symptome schnellstens abgebaut werden können.

Fast jeder Mensch war bisher durch berufliche Überforderung, Zeitdruck und Konkurrenzkampf sehr belastet, Aufreibend und hektisch erlebt er den Berufsalltag, was sich auch ins Privatleben überträgt. Das wird jetzt durch diese aktuelle Krise und den damit verbundenen Problemen auf eine neue Weise weiter angetrieben. Dieser toxische Stress nimmt Freude an der Arbeit und animiert nicht zu Herausforderungen und zu Kreativität. Im Gegenteil, diese Angst lähmt! Das gilt auch und gerade in Krisen.

Was ist hier zu tun, um trotz der besonders herausfordernden, schwierigen Corona-Situation das Leben wieder in einem positiven Licht wahrzunehmen?

Wir geben keine Ratschläge über gewisse Abläufe im (Unternehmens-)Alltag, aber einige Gedanken möchten wir trotzdem gerne loswerden:

Es ist sicher nicht unbekannt, dass in sehr vielen Unternehmen, Einrichtungen und in persönlichen Lebensbereichen die Angst gerade sehr präsent ist, eine negative Qualität der Angst, die das ganze interne Klima belasten kann.

Doch so schlimm es auch sein und so banal es vielleicht klingen mag, „wo die Angst ist, ist der Weg“. Hier sind jetzt allein neue Sichtweisen und Einstellungsänderungen gefragt. Erst daraus resultieren wieder neue Perspektiven und Möglichkeiten.

Was ist zu tun? Es ist ein erster, achtsamer Schritt notwendig. Stellen Sie sich der Angst und gehen Sie auf sie zu! Wenn ein Mensch der Angst ins Gesicht schaut und dabei aktiv handelt, erlangt er die Kontrolle über dieses emotionale Gefühl und sie wird sich so auflösen. Es bleibt dabei nicht aus, dass sich das oft verloren gegangene Selbstvertrauen wiederfindet.

Der leistungsbezogene Alltag und auch die Krise selbst erfordern unsere ganze Energie. Sie fordert aber auch zugleich auf, mit ihr hauszuhalten, um ständige Überforderungen zu vermeiden. Sorgen Sie daher dafür, dass Sie sich mit Ihrer Angst auseinandersetzen, denn angestaut richtet sie langfristig große Schäden an.

Denken Sie immer daran: Nur was Sie kennen, können Sie verändern!

Wir wünschen Ihnen dabei die Energie, dass Sie erkennen, dass der richtige Umgang mit der Angst Sie in bedrohlichen Situationen schützen kann. Sie kann aber auch ein Freund und Begleiter Ihres Lebens sein.

Wir freuen uns, wenn Sie in der nächsten Woche unser zweites Thema interessiert:

Die Sprache des Herzens – eine starke Kraft!

Das Know-how, das wir jetzt in dieser Krise und für die Zukunft als Know-how so sehr brauchen, ist ein ganz neues Verständnis von Emotionen!

Offene Gesellschaft

Hinweis: Vor unserem Haus ist derzeit eine Baustelle. Bitte entlang der Bayereuther Straße irgendwo parken, bzw. auf dem Gelände der benachbarten Schule (Wochenende frei). Andernfalls finden sich im Ort oder in der Nähe des Rathauses Möglichkeiten… maximal 5 min. Gehzeit!

Am 15. Juni findet die bundesweite Initiative „Tag der offenen Gesellschaft“ statt, und wir machen mit:

„Zu Tisch, Deutschland!“

Ein ganzes Land feiert die Freiheit, Offenheit, Vielfalt und Freundschaft. Am Tag der offenen Gesellschaft kommen zeitgleich überall Menschen zusammen, stellen Tische und Stühle raus und setzen somit ein großes Zeichen für die offene Gesellschaft. Nähere Infos: https://www.tdog19.de

Unser Programm an diesem Tag:

Respektvolle, wertfreie Gespräche im Garten!

Jeder hat Geschichten! Mit Kopf und Herz mal wieder miteinander reden, das wäre eine gute Alternative zum beschleunigten Leben.

Ein Sommerabend mit Harmonie, Herzlichkeit, Gemeinsam-Sein. 

Wir wollen Brücken bauen für mehr gesellschaftlichen und persönlichen Austausch.

Entdecken Sie mit uns eine uralte, wohltuende Kultur des Miteinanders, die zum Erzählen, Zuhören und Nachdenken anregt. In einem schönen Ambiente unter schattigen Bäumen laden wir jeden Interessierten herzlich ein zu angenehmen, lockeren Gesprächen zu zeitgemäßen Themen der Gesellschaft sowie des persönlichen und beruflichen Lebens. Bei Bedarf haben wir auch einen „Themen-Korb“ voller interessanter Anregungen. Wir bieten gute Stimmung, Herzlichkeit und Humor und freuen uns auf interessante Begegnungen.

Abends sitzen wir ab 18 Uhr zusammen und genießen miteinander die Leckereien, die jeder nach seinen Möglichkeiten mitbringt. Getränke und kalte Snacks tragen wir selbstverständlich auch dazu bei.

Wir freuen uns auf Sie/Euch!

Salongespräch

Unser offenes Salongespräch am 28. April:

„Digitalisierung – Was gibt sie uns, was nimmt sie uns, und wo bleiben Sprache und Mensch?“

Digitale Abstinenz – geht das noch?

Neben all den Bereichen der Digitalisierung: Ist es wirklich zukunftsträchtig, wenn sämtliche Kommunikationskanäle, wie z.B. social media, via Smartphone, Computer, usw. ständig unsere persönliche Bereitschaft einfordern? Wohin führt das, wenn sich langfristig unsere Verständigung immer mehr auf eine oberflächliche, oft einseitige Kurzsprache, bzw. Symbolsprache reduziert – ohne die Wahrnehmung eines echtes „Gegenübers“? Was macht das mit uns?

Gibt es auch „Ausschaltknöpfe“, die uns wieder zur Ruhe kommen lassen, damit unsere natürlichen Ressourcen, unsere Wahrnehmung und Wachheit wieder aktiviert werden können?

Diesen und anderen, spannenden Fragen wollen wir gemeinsam mit Ihnen „analog“ auf den Grund gehen!

Wir freuen uns auf Sie und Ihr Interesse!

Info:

Das Salongespräch kommt ab 6 Personen zustande. Wegen Platzreservierung ist die rechtzeitige Anmeldung über unser Kontaktformular: https://wiesent-salon.de/kontaktbis spätestens zum 07.04.2019 unbedingt erforderlich.

Eintritt 10,-€ (inkl. Kaffee, Kuchen und Getränke)

Gesprächskultur 2

Wie unterstützt Gesprächskultur Führung, Orientierung und Leistung?

Jeder Mensch in unserer Gesellschaft, sowohl im beruflichen als auch persönlichen Leben, will ein Teil eines „Großen Ganzen“ sein.

Er will für erbrachte Leistung anerkannt, respektiert und als Mensch wahrgenommen werden. Durch eine positive Gesprächskultur finden wir die Grundlage dazu. Wie aber entstehen speziell in Unternehmen Leistung und Motivation tatsächlich?

Wir sind der Meinung, dass gemeinsame Ziele und gegenseitige, authentische Wertschätzung die beste Basis für Orientierung und Leistungsbereitschaft sind. Eine realistische Zielsetzung definiert nun einmal eine klare und ethische Zwecksetzung eines Unternehmens. So verstanden, dass „Corporate Identity“ funktioniert, also die Identität klar und eindeutig ist und nach außen positive Wirkung zeigt.

Orientierung findet durch gemeinsame Handlungen und Strategien statt. Auch zum Wohle der Mitarbeiter bewirkt eine echte Identifikation aller Beteiligten mit den Zielen eine lukrative Teamarbeit.

Um ein Teil eines „Großen Ganzen“ zu werden, ist eine offene Gesprächskultur wesentlich. Hier werden gemeinsame Strategien, empathisches Verständnis, Anerkennung, Geduld und Vertrauen überhaupt erst möglich.

Die Kernaufgabe eines Unternehmens wird also in Zukunft grundsätzlich immer mehr darin bestehen, sich vom „Ich“ zum „Du“ und somit zum „Wir“ zu bewegen. Unternehmenskultur ist eben auch Beziehungskultur.

Kommunikation und Gesprächskultur dienen nicht nur virtuellen, oberflächlichen und effizienten Begegnungen, die uns strategisch weiter bringen, sondern auch echten Begegnungen miteinander auf Augenhöhe. Die beste Rendite daraus wäre das wunderbare Gefühl, einmal wieder als Mensch wahrgenommen zu werden.

Gesprächskultur 1

„Das gute Gespräch im Unternehmen“

Ein stabiles Fundament im Sinne der besseren, zwischenmenschlichen Verständigung

Der kostbarste Rohstoff zwischen den Menschen, im Unternehmen und persönlichen Lebensbereich, ist die Sprache. Wir verschwenden diesen Rohstoff Tag für Tag und vergessen dabei, dass sich hier für uns ein Energiefeld öffnen könnte, in dem sich das Potenzial von Intelligenz und Emotion verbindet.

Jeder Mensch, egal ob als Kunde, Führungskraft, Mitarbeiter oder Privatperson, erlebt meist seinen persönlichen Wert über die Sprache, mit der Andere ihn würdigen. Hier können Worte sehr verletzen aber auch aufbauen. Wesentlich ist hier, das Gespräch immer wieder aufrecht zu erhalten, bis ein Gesprächspartner spürt, dass man in jedem Bereich nach Lösungen sucht. Für beide bedeutet das ein echter Gewinn.

In diesen Gesprächen gibt es keine Verlierer. Zum Prinzip des beiderseitigen Gewinnens gehört immer das Bestreben in erster Linie zu verstehen und erst in zweiter Linie verstanden zu werden. Gesprächskultur bzw. das gute Gespräch hat in unserer Gesellschaft erhebliche Flügel bekommen. Sie sind einfach verschwunden. Trotzdem lässt sich ein „alte“ Kultur nicht verleugnen, sie verbindet auch heute noch immer die sozialen Kontakte in Familie, Unternehmen, Freundschaft sowie in der ganzen Gesellschaft.

Was aber sind die Grundvoraussetzungen für ein gutes Gespräch?

Unsere Erfahrung der vergangenen acht Jahre Salonkultur sagt, dass man einem Gegenüber vertrauen und dabei offen reden kann. Wesentlich ist hier, dass man sich gegenseitig gut zuhört, also sich empathisch verhält und offen und ehrlich ist. Eine gute Atmosphäre der Umgebung sowie die Einladung zu einer Tasse Kaffee inspiriert enorm.

Nach dem Motto „zuhören und nachdenklich werden“ entwickelt sich eine Gesprächskultur von ganz alleine, die von Vertrauen, Respekt und Akzeptanz positiv unterstützt wird. Hier kann eine wunderbare Basis des Miteinanders entstehen.

Wie aber stehen Menschen in unserer Gesellschaft zur Digitalisierung?

Können sie sich mit dieser Entwicklung anfreunden oder löst sie Unbehagen aus?

Wahrscheinlich müssen wir alle uns immer mehr auf einer rationalen, praktischen Art und Weise bewegen und anpassen, wobei aber unsere emotionalen Bedürfnisse nicht wegrationalisiert werden dürfen. Also gehen wir in die Offensive und suchen den Austausch mit den Menschen, die an Kommunikation, Kontakten und guten Gesprächen interessiert sind.

Die größte Herausforderung unserer Zeit besteht wohl darin, zwischen dem ganz normalen Leben und den digitalen Veränderungen noch eine ganz persönliche Ebene für sich selbst zu finden. Vielleicht wird uns gerade dieser digitale Wandel dabei helfen, wieder zurück zu den Grundlagen des Miteinanders und zu einer gepflegten Gesprächskultur zu kommen.

Ein gutes Gespräch fordert viel Einsatz, kann aber etwas „Wunderbares“ und „Fruchtbares“ sein, bei dem der Mensch, aber auch das Unternehmen, sehr viel mehr gewinnt als verliert!

Unser Thema in der nächsten Woche:

„Wie unterstützt Gesprächskultur Führung, Orientierung und Leistung?“